Golden Icon Award: Arnold Schwarzenegger

Als Kampfmaschine aus der Zukunft schrieb Arnold Schwarzenegger Geschichte und noch heute gehört "I'll be back" zu seinem Repertoire. Am 30.09.2015 nahm er den Golden Icon Award in Zürich entgegen.

Arnold Schwarzenegger mit Freundin Heather Milligan auf dem Green Carpet. © OutNow.CH/db

Arnold Schwarzenegger wird oft als Paradebeispiel für den "American Dream" hinzugezogen. Begonnen hat er damals mit Bodybuilding, gewann als jüngster Mann den Mr.-Olympia-Titel und wechselte dann ins Showbusiness. Dort hatte er als Herkules die ersten Auftritte, spaltete als Conan mit dem Schwert Monster und wurde schliesslich als unaufhaltsame Killermaschine aus der Zukunft zur Ikone. "I'll be back" wurde wie der Terminator zu seiner Signatur und zur Vorlage für viele weitere Filme wie Predator, Eraser oder True Lies, wo er immer wieder die Kampfmaschine mimte.

2003 markierte einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere, als er sich in die Politik wagte und als "Governator" die Geschicke von Kalifornien (2003-2011) leitete. Nach seiner Amtszeit kehrte er wieder auf die Leinwand zurück, wo er erneut in die Haut des Terminators schlüpfte oder mit Maggie seinen ersten Zombiestreifen abdrehte. Mit Maggie im Gepack besuchte nun Arnold Schwarzenegger auch Zürich, wo er am Zurich Film Festival den Golden Icon Award entgegennehmen konnte.

Bevor er jedoch über den Teppich schritt, lud er im Filmpodium zu einer "Conversation with Arnold" ein, wo er über seine Karriere sprach und wie er schliesslich an dem Punkt angelangt ist, an dem er Herzensprojekte und kleine Filme wie Maggie drehen kann. Wenig später schritt er über den Grünen Teppich vor dem Kino Corso, wo die grösste Menge an Fans seit Liam Hemsworth auf ihn wartete, welche alle einen Blick auf den Last Action Hero werfen oder wenn möglich sogar ein Autogramm abstauben wollten. Arnold nahm sich dann auch gebührend Zeit und posierte für Fotos.

Im Saal wurde er erstmals mit tosendem Applaus und Standing Ovations empfangen und viele sahen hier wohl den Helden ihrer Jugend zum ersten Mal persönlich. Bei der Übergabe witzelte dann die Steirische Eiche mit seinem trockenen Humor, dass er sich als Jugendlicher vieles vorgestellt hatte, aber niemals, dass er auch den Golden Icon Award gewinnen würde. Dann wurde er aber doch nachdenklich und bei Filmen wie Maggie wurde ihm auch klar, dass man das schätzen muss, was man erreicht hat und man letztendlich nicht nur an dem gemessen wird, was man genommen oder verdient hat, sondern auch an dem, was man gegeben hat. Damit wünschte er den anwesenden Zuschauern viel Spass bei einem äusserst düsteren Film, den er - wie er selbst zugeben konnte - wohl erst drehen konnte, als er selber Vater war und auch verstehen konnte, was man alles für seine Kinder opfern würde.

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