"Room" gewinnt am Toronto International Film Festival 2015

Das berührende Drama um eine Mutter und ihren Sohn, die beide in einem Raum gefangen sind, holte sich den wichtigsten Preis am Festival. Die Chancen des Filmes auf Goldmännchen sind so gestiegen.

Am Sonntagabend ging in Toronto "das Festival der Festivals" zu Ende. Das TIFF zeigte während zehn Tagen stolze 289 Langfilme, wobei am Ende das Publikum entschied, welcher denn der beste davon war. Ausgezeichnet haben die Festivalgänger nicht etwa eine grosse Hollywoodproduktion wie The Martian, sondern das kleine Drama Room.

In dem Film von Leonard Abrahamson geht es um eine Mutter, die mit ihrem Sohn jahrelang in einem kleinen Raum gefangen ist. Wir waren ebenfalls begeistert von dem Film. In unserer 5.5-Sterne-Review nannten wir Room ein emotional grossartiges Werk mit zwei brillanten Hauptdarstellern. Zur ganzen Kritik.

Die Auszeichnung für den besten Film am TIFF ist jeweils ein erster Indikator für die bevorstehende Oscarsaison. Zu den Gewinnern gehörten in den letzten Jahren unter anderem Slumdog Millionaire, The King's Speech, 12 Years a Slave und The Imitation Game.

In der bei den Festivalgängern sehr beliebten Nebensektion "Midnight Madness", in der ausschliesslich schräge Filme gezeigt werden, triumphierte der durchgeknallte POV-Actioner Hardcore. Zu unserer Kritik.

OutNow.CH war während des ganzen Festivals vor Ort. Hier geht es zu unserer Berichterstattung.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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