Bruce Willis verlässt Woody-Allen-Film! Wurde er gefeuert?

Der offizielle Grund soll ein Terminkonflikt sein. Doch dagegen spricht, dass Willis diese Woche noch am Set des Filmes gesehen wurde. Wurde der "Die Hard"-Star etwa gefeuert?

Es ist schon eine Weile her, dass man Bruce Willis in einem guten Film gesehen hat. In den letzten Jahren traf man Willis immer mehr in B-Filmen an, während Streifen wie Looper und Moonrise Kingdom doch eher die Ausnahme waren. Vor wenigen Wochen wurde der Schauspieler dann für den neusten Film von Woody Allen verpflichtet, in dem er neben Jesse Eisenberg, Kristen Stewart und Blake Lively hätte auftreten sollen. Hätte, weil Willis das Projekt nun verlassen hat.

Als offizieller Grund wurde ein Terminkonflikt genannt. Willis wird bald am Broadway in der Theaterversion von Misery zu sehen sein und so hatte er nun keine Zeit mehr für den Woody-Allen-Film. Das Ganze wirkt jedoch etwas suspekt. Noch am Montag hat man Willis am Set des Filmes gesehen und vom Broadway-Engagement wussten die involvierten Parteien auch schon länger. So machen nun Meldungen die Runde, dass Willis von Allen gefeuert wurde. Ganz abwegig ist diese Theorie nicht. Willis sei ein schwieriger Schauspieler, der mit seinem Verhalten schon Regisseure wie Kevin Smith (Cop Out) und Antoine Fuqua (Tears of the Sun) zur Weissglut trieb. Doch vielleicht lag es auch an Allen. Der Regisseur hat in der Vergangenheit schon Schauspieler während eines Drehs freigestellt, als er merkte, dass der Part nicht richtig besetzt ist. So verliess Michael Keaton die Produktion von The Purple Rose of Cairo nach zehn Tagen und wurde durch Jeff Daniels ersetzt.

Den wahren Grund für Willis' Abschied werden wir wohl nie erfahren. Für seine Fans bedeutet dies, dass es nun doch wieder länger dauert, bis man den Mimen wieder in einem guten Film sieht.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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