"Wonder Woman" verliert Regisseurin Michelle MacLaren

Die Regisseurin, welche unter anderem Episoden von "Breaking Bad" und "Game of Thrones" inszeniert hat, wird wegen kreativer Differenzen nicht den Superheldinnenfilm für Warner Bros. inszenieren.

Was frohlockte die Filmwelt, als bekannt wurde, dass mit Michelle MacLaren mal eine Frau einen grossen Superheldenfilm inszenieren sollte. Warner Bros. wollte für die Umsetzung von "Wonder Woman" unbedingt eine Frau auf dem Regiestuhl haben und schien bereits am Ziel. Doch nun muss die Position neu besetzt werden.

The Hollywood Reporter meldet, dass MacLaren wegen "kreativer Differenzen" das Projekt verlassen habe. Mehr konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Bei Comicverfilmungen, die in ein grösseres Universum eingebettet werden müssen, ist es nicht selten, dass Regisseure nach wenigen Wochen wieder abspringen. So verlor auch Marvel Regisseurin Patty Jenkins für Thor 2, und sogar Edgar Wright hatte bei Ant-Man irgendwann die Nase voll, weil die Bosse immer wieder intervenierten.

Am Kinostart für Wonder Woman soll weiterhin festgehalten werden. Der Film mit Gal Gadot in der Hauptrolle, welcher zum grossen Comicplan von Warner Bros. gehört, soll am 22. Juni 2017 in die Kinos kommen.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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hollywoodreporter.com
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