Christoph Waltz spricht über "James Bond - Spectre"

Der zweifache Oscargewinner gibt zu Protokoll, dass er im neusten Bond-Abenteuer nicht Ernst Blofeld spielen wird. Sagt er die Wahrheit oder haben wir hier wieder eine solche "Khan"-Situation?

© Sony Pictures Releasing International

In einem Interview mit GQ wurde Christoph Waltz natürlich auf den neuen Bond-Film angesprochen, bei dem man gerade mitten in den Dreharbeiten steckt und der erst vor zwei Wochen seinen ersten Trailer erhalten hat. In dem Interview beteuert Waltz, dass er nicht Blofeld spielen wird, wie das alle zu glauben scheinen.

"Das stimmt einfach nicht. Dieses Gerücht startete irgendwo im Internet und das Internet ist eine Pest. Der Name meiner Figur ist Franz Oberhauser."

Eine Figur mit dem Namen Oberhauser gibt es in der Kurzgeschichtensammlung "Octopussy" von Ian Fleming. Hannes Oberhauser ist dort ein Skilehrer in Kitzbühel, der für James Bond eine Art Vaterfigur ist.

Waltz sagte weiter, dass er das Bond-Angebot nicht sofort angenommen habe: "Ich habe gezögert, was ich eigentlich immer mache." Das Team hinter Spectre (Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler) habe Waltz überzeugt und er ist begeistert von der Actionszene in Mexiko und den Schneeszenen in Österreich.

Wenn man Waltz also Glauben schenkt, dann spielt er also nicht Ernst Blofeld. Doch vor dem Release von Star Trek Into Darkness wurde auch ständig gesagt, dass Benedict Cumberbatch nicht Khan spielen würde. Sogar die Bond-Reihe musste aus Spoiler-Gründen schon lügen: Vor der Veröffentlichung von Skyfall sagte Naomi Harris, dass sie nicht Moneypenny ist. Sie ist es nun trotzdem.

Klarheit beim Waltz-Blofeld-Gerücht gibt es am 6. November 2015. Dann kommt Spectre in die Kinos.

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