David Fincher und Ben Affleck drehen Hitchcock-Remake

Das Team aus dem letztjährigen Thriller-Hit "Gone Girl" will den Hitchcock-Klassiker "Stangers on a Train" neuauflegen. Das Drehbuch soll von Gillian Flynn geschrieben werden.

Affleck und Fincher am Set von "Gone Girl

Mit Gone Girl landete David Fincher letztes Jahr einen weltweiten Hit, der nun wahrscheinlich auch bei den Oscars mitmischen wird. Bei solch grossen Regisseuren ist dann aber auch immer die Frage, an welches Projekt sie sich als nächstes wagen wollen. Im Falle von Fincher gefällt uns die Antwort äussert gut.

So soll Fincher ein Remake des Hitchcock-Klassikers Stangers on a Train drehen. In dem Film von 1951 geht es um den Tennisspieler Guy Haines, der in seiner Ehe nicht mehr so glücklich ist und dies einem Fremden auf einer Zugreise mitteilt. Der Fremde berichtet danach von seinem angespannten Verhältnis mit seinem Vater und schlägt danach vor, dass er den Mord an Guys Frau übernehmen würde, wenn Guy im Gegenzug seinen Vater umbringe.

Fincher wird für dieses Projekt wieder mit seinem Gone Girl-Star Ben Affleck zusammenarbeiten. Ein 1:1-Remake soll es aber nicht werden. In der neuen Version wird Affleck einen Filmstar spielen, der sich gerade auf einer Oscarkampagne befindet. Als sein Privatjet nicht starten kann, setzt er sich in das Flugzeug eines reichen Geschäftsmannes, der ihm dann ein etwas anderes Angebot unterbreitet. Strangers on a Plane?

Das Drehbuch zum Film soll Gillian Flynn schreiben, welche schon die Vorlage zu Gone Girl verfasste. Das Projekt soll schnell aufgegleist werden, denn die Terminkalender von Fincher und Affleck sind recht voll. Fincher dreht als nächstes die TV-Serie Utopia und Ben Affleck inszeniert den Thriller Live By Night und sollte nach dem Dreh zum "Strangers-Remake" wieder ins Batman-Kostüm. Rechnet mit einem Kinostart Ende 2016.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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