John Carter ist wieder zu haben

Nein, wir sind nicht zu einer Dating-Seite geworden: Es geht um die Abenteuer-Reihe von Edgar Rice Burroughs, mit der Disney übel gefloppt ist und die Rechte nun wieder losgeworden ist.

Taylor Kitsch im Disney-Flop "John Carter"

Mit John Carter wollte Disney vor zwei Jahren eine neue Sci-Fi-Reihe starten. Die Buchserie von Edgar Rice Burroughs, welche 1912 gestartet wurde, gilt als Inspiration für viele Filme wie Star Wars und Avatar. Theoretisch sollten also alle Fans von diesen beiden Filmen auch bei einer Leinwandumsetzung von John Carter im Kino hocken. Doch falsch gedacht, Disney. Der Film von Andrew Stanton spielte bei einem Budget von 250 Millionen Dollar gerade Mal 284 Millionen ein. Daraufhin durften einige Verantwortliche beim Maus-Konzern ihren Hut nehmen. John Carter galt seither als rotes Tuch, und so wanderten die Filmrechte nun wieder zurück zu "Edgar Rice Burroughs, Inc.". Und diese gehen jetzt bei anderen Filmfirmen klingeln.

Dort ist man anscheinend ganz selbstbewusst. Immerhin stammt auch Tarzan aus der Feder von Edgar Rice Burroughs und diese Filmrechte konnte man vor kurzem Warner Bros. verkaufen, die für 2016 einen Film produzieren werden. Ob man nun auch John Carter of Mars jemandem schmackhaft machen kann, darf aber bezweifelt werden. Zu präsent ist noch der Disney-Flop, weshalb da noch viele Jahre ins Land ziehen müssen, bis wir auf den Mars zurückkehren werden.

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prweb.com
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