Gamescom 2014: Batman Arkham Knight - Preview

Der dunkle Ritter meldet sich zurück, und zwar in neuem Glanz und mit altem Entwickler. Wir haben eine gute halbe Stunde mit Batman: Arkham Knight verbracht. Spoiler: Es rockt!

Mit Batman: Arkham Knight kehren die Serienschöpfer Rocksteady wieder zu ihrer beliebten Serie zurück. Nach dem etwas schwächelnden - aber immer noch durchaus passablen - Origins will sich Rocksteady nun mit einem grossen Knall von Batman verabschieden. Wir haben eine Demo ihres neusten Werks gespielt und verraten, ob es sich tatsächlich um ein 1.-August-Feuerwerk handelt, oder ob es bei den Firecrackern bleibt.

Gleich zu Beginn der Demo treffen wir auf den neuen, eigens für das Spiel kreierten Bösewicht: den Arkham Knight. Die skrupellosere und vor allem tödliche Variante von Batman droht, dass er wieder einigen Wissenschaftlern den Garaus machen will. Sogleich kommt auch schon das neuste Spielzeug der Fledermaus zum Einsatz, nämlich das Batmobil. Dieses wird wie ein normales Gadget über die Auswahl herbeigerufen und schon sitzt man im schwarzen Flitzer. Nach nicht allzu langer Zeit treffen wir auf die ersten Gegner.

Sechs Panzer stellen sich uns in den Weg, die wir pulverisieren müssen. Im Tankmode des Batmobils stellt dies keine grosse Herausforderung dar. In diesem Modus lässt sich das Gefährt seitwärts bewegen und erhält einen mächtigen Geschützturm auf dem Dach. Ein paar Raketen und MG-Magazine später tauchen wir aus den Rauchschwaden auf, hinter uns die Überbleibsel des Gefechts. Danach wird das Fahrzeug einmal nicht zum Plattwalzen benötigt. Nachdem Batman einigen Schergen des Knights auf die Nuss gegeben hat, steckt er an einem Aufzug fest. Mithilfe des Batmobils löst er den Motor aus der Wand und bringt den Lift so wieder in Betrieb.

Es folgt einer der bekannten Encounters, also ein Haufen uns böswillig gesinnter Schläger, die nur darauf warten, es mit dem dunklen Ritter aufzunehmen. Angeschlichen durch einen Schacht, der angenehmerweise gerade unter den Typen durchführt, lernen wir den sogenannte Fear-Takedown kennen. Dabei können bis zu drei Gegner anvisiert und in wenigen Augenblicken ausgeknockt werden. Elegant wie eine Gazelle springt Bats aus dem Boden und wenige Knopfdrucke später liegen schon die ersten Gegner am Boden. Danach kann gleich flüssig weitergekämpft werden, wie man es sich aus den anderen Batman-Games gewöhnt ist. Neuerdings kann man allerdings auch Gegenstände wie Baseballschläger aufheben, um die Gegner zu verkloppen. Das Kampfsystem funktioniert immer noch gleich fliessend wie bisher, allerdings wurden einige weitere Verteidigungsmethoden gegen bewaffnete Schergen eingeführt.

Nach der Rettung diverser Wissenschaftler und einer guten halben Stunde ist die Demo kurz vor einem Kampf gegen den Arkham Knight zu Ende. Wir hätten am liebsten gleich weitergespielt. Batman: Arkham Knight sieht grossartig aus, spielt sich stark und hört sich gut an. Was will man mehr? Alleine die Integration des Batmobils hätte noch einen Zacken fliessender geschehen können, das ist allerdings reine Gewöhnungssache. In knapp neun Monaten ist es soweit, denn Batman: Arkham Knight erscheint am 2. Juni 2015.

Nicolas Nater [nna]

Nicolas schreibt seit 2013 für OutNow. Er moderiert seit 2017 zusammen mit Marco Albini den OutCast. Ausser für Geisterbahn-Horrorfilme, überlange Dramen und Souls-Games ist er filmisch wie spielerisch für ziemlich alles zu haben. Ihm wird aber regelmässig vorgeworfen, er hätte nichts gesehen.

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