Gamescom 2014: Quantum Break - Preview

Mit einem mysteriösen Trailer wurde Quantum Break im Mai 2013 zusammen mit der Xbox One angekündigt. An der Gamescom erzählte der Entwickler Remedy endlich mehr zum Actiongame.

Wir fassen Quantum Break kurz zusammen. Ein Zeitexperiment in einem Labor geht in die Hose und die Zeit beginnt einzubrechen. Anwesend sind nur drei Leute: Jack Joyce, unser Protagonist, Beth Wilder und Paul Serene. Sie alle können die Zeit manipulieren. Während Jack und Paul zu Beginn des Spiels noch Freunde sind, ändert sich dies im Verlauf des Spiels. Paul gründet die Firma Monarch, für welche auch Beth arbeitet. Sie spannt aber mit Jack zusammen, der mittlerweile auf der Flucht vor Monarch ist, um die Firma aufzuhalten. Wovor wissen wir noch nicht genau.

Nicht gerade vielaussagend war der erste Teaser zu Quantum Break. Ein Schiff knallt gegen eine Brücke, das war's. Auf der Gamescom erhielten wir dafür einen Kontext. Die ersten paar Minuten Gameplay kennen wir aus dem kürzlich erschienenen Trailer (siehe oben). Wir sehen die Zeitfähigkeiten des Protagonisten Jack Joyce nochmals in Aktion. Beispielsweise kann er die Zeit bei einem fokussierten Punkt komplett anhalten, um die Deckung unbemerkt zu wechseln oder die Gegner niederzuschlagen. Neben den bekannten hat uns Remedys Sam Lake - welchem ich die Hand geschüttelt habe, ein persönliches Highlight - von einer weiteren Superkraft erzählt, der Time Vision. Damit kann Jack in die nahe Zukunft oder Vergangenheit sehen, was später auch als Storytelling-Aspekt verwendet wird. Diese Fähigkeiten erhält der Spieler nach und nach. Zudem werden sie im Verlauf des Spiels etwas herausfordernder.

Im Live-Gameplay kriegen wir wie im Trailer einen Stutter zu sehen. Jack kann zwar durch diese Zeitstotterer navigieren, sie aber nicht kontrollieren. Monarch hat Tech, dank welcher ihre Elite dies ebenfalls kann. So kommt es in den Stutters zu Auseinandersetzungen zwischen Jack und seinen Verfolgern. Diese sind aber nicht die einzige Bedrohung. Während die Zeit verrücktspielt, muss sich Jack mit Objekten herumschlagen, die in sogenannten "time loops" gefangen sind. Das heisst, diese Objekte bewegen sich wie ausserhalb des Stutters, bleiben aber an einem Punkt stehen und springen in ihre ursprüngliche Position zurück, und dies in einem ungemeinen Tempo. So wird Quantum Break vom Actiongame plötzlich zum Puzzle-Platformer.

Mit dem Spiel wird eine Live-Action-Show geliefert. Die beiden Elemente sollten gemeinsam konsumiert werden, um den vollen Umfang vom Quantum Break zu erleben. Wie bereits erwähnt, sind es drei Leute, die das Zeitexperiment hautnah miterlebt haben. Alle drei dieser Figuren werden spielbar sein. Besonders interessant wird dies bei Paul Serene, dem Antagonisten. Er betrat nach dem Experiment eine Zeitmaschine, reiste sechzehn Jahre in die Vergangenheit und hatte so sechzehn Jahre Zeit, seine Fähigkeiten zu perfektionieren. So kann er in die nahe Zukunft und unterschiedliche Timelines sehen. Danach kann er entscheiden, welche er wahr werden lassen will. Während er diese Entscheidungen trifft, wird er vom Spieler kontrolliert. Seine Geschichte wird in der Show näher erzählt, denn das Spiel behandelt die Helden, die Show die Antihelden.

Quantum Break klingt vom Konzept her sehr interessant und wir sind gespannt, wie dieses ausgeführt wird.

Nicolas Nater [nna]

Nicolas schreibt seit 2013 für OutNow. Er moderiert seit 2017 zusammen mit Marco Albini den OutCast. Ausser für Geisterbahn-Horrorfilme, überlange Dramen und Souls-Games ist er filmisch wie spielerisch für ziemlich alles zu haben. Ihm wird aber regelmässig vorgeworfen, er hätte nichts gesehen.

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