Gamescom-Tagebuch: Tag Vier

Es ist zu Ende, die Gamescom 2014 in Köln ist Geschichte. Am letzten Messetag haben wir nur ein Spiel angeschaut, EAs "Battlefield: Hardline". Dafür gab's da zwei Modi auf zwei Konsolen zu spielen.

Visceral und EA arbeiteten bereits bei Dead Space zusammen, jetzt kommt die nächste Kooperation mit Battlefield: Hardline. Vom Spinoff durften wir die beiden Modi Hotwire und Rescue spielen. Hotwire, gespielt auf einem PC, ist eine Art mobiles "King of the Hill". Auf der Karte spawnen fünf Autos, die von den Outlaws gestohlen und besetzt werden müssen, während die Cops diese aufhalten müssen. Der Modus macht Spass, fühlt sich aber zu sehr wie Battlefield an, um neu zu sein, aber dennoch zu wenig wie Battlefield, um wirklich als Battlefield durchzugehen.

Der andere Modus, Rescue, wendet sich dann doch eher vom Battlefield-Grundkonzept ab. Fünf gegen fünf, ein Leben pro Person. Während die Räuber ihre Geiseln beschützen müssen, liegt es an den Polizisten, diese zu befreien. Dieses Konzept scheint wie eine Light-Version von Rainbow Six: Patriots. Man muss auf der Hut sein, um nicht gleich abgeschossen zu werden. Die Maps scheinen aber ein wenig zu offen, um wirklich ein spannendes Szenario zu kreieren. Zudem wäre es wünschenswert gewesen, wenn die Zerstörung etwas mehr in den Vordergrund gerückt worden wäre, um noch etwas taktischer vorgehen zu können. Gespielt wurde hier übrigens auf PS4, und das Spiel sah etwas schwächer aus als auf dem leistungsstarken PC.

Battlefield: Hardline an sich macht durchaus Spass und auch der Singleplayer sieht interessant aus, was aber stört, ist der Name "Battlefield", denn damit hat's nicht mehr viel zu tun.

Das war's. Die Gamescom 2014 ist zu Ende. Wir verlassen die Messe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits ist die Gamescom sehr anstrengend und vor allem voll, andererseits ist es aber auch ein Privileg, die neusten Blockbuster vor Release anzuschauen. In unserem Gamescom-Rückblick werden wir noch auf unsere Highlights dieses Jahres zu sprechen kommen.

Nicolas Nater [nna]

Nicolas schreibt seit 2013 für OutNow. Er moderiert seit 2017 zusammen mit Marco Albini den OutCast. Ausser für Geisterbahn-Horrorfilme, überlange Dramen und Souls-Games ist er filmisch wie spielerisch für ziemlich alles zu haben. Ihm wird aber regelmässig vorgeworfen, er hätte nichts gesehen.

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