"12 Years a Slave" holt Publikumspreis am Toronto International Film Festival 2013

Der neuste Film von Steve McQueen hat während der vergangenen zehn Tage dem Festivalpublikum am besten gefallen. Somit darf sich der Streifen schon jetzt grosse Oscarchanchen ausrechnen.

Am Toronto International Film Festival wird - anders wie in Cannes, Venedig oder Berlin - auf einen grossen Jurypreis verzichtet. Dafür gibt es für die Filme, welche am Festival laufen, einen Publikumspreis zu gewinnen. Wer immer diesen holt, bringt sich schon mal in eine ganz gute Position für die bevorstehende Oscarsaison. Letztes Jahr wurde zum Beispiel Silver Linings Playbook ausgezeichnet. Frühere TIFF-Gewinner waren unter anderem die späteren Oscarabräumer The King's Speech und Slumdog Millionaire.

Dieses Jahr heisst der Gewinner nun 12 Years a Slave. Das Sklavendrama von Steve McQueen überzeugte nicht nur das Publikum, sondern auch die anwesenden Journalisten - den OutNow-Kritiker miteingeschlossen. Auf dem zweiten und dritten Platz landeten Stephen Frears' Philomena und der Entführungsthriller Prisoners, welcher bald in den Schweizer Kinos anlaufen wird. Der Schweizer Kinostart von Gewinnerfilm 12 Years a Slave ist am 19. Dezember 2013.

OutNow.CH war dieses Jahr zum ersten Mal am Toronto International Film Festival. Die ganze Berichterstattung mit Kritiken zu den Filmen findet ihr in unserem Special.

Der Trailer zu 12 Years a Slave

© Fox Searchlight Pictures

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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TIFF
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