Locarno 2013: Die Gewinner

"Historia de la meva mort" von Albert Serra gewinnt den goldenen Leoparden. Das Schweizer Filmschaffen geht dabei leer aus, genau wie auch die Verfilmung von "Feuchtgebiete".

Es musste ja fast als Überraschung gelten, dass die Erstaufführung von Feuchtgebiete am diesjährigen Filmfestival Locarno nicht höhere Wellen geschlagen hat. Klar, vor dem Festival ging ein Raunen durch den Blätterwald, dass es ausgerechnet ein solch "gruusiges" Werk in den Hauptwettbewerb geschafft hat. Als der Film dann gezeigt wurde, taten ihn die meisten Kritiker als "ok" ab und gingen wenig geschockt weiter. Feuchtgebiete war dann aber nicht gut genug, um bei den Preisen eine Rolle zu spielen. Die Verfilmung von Charlotte Roches Buch ging dabei genauso leer aus wie der Schweizer Beitrag Mary, Queen of Scots von Thomas Imbach.

Den Hauptpreis holte sich Albert Serra mit Historia de la meva mort. Es war einer der, sagen wir mal, radikaleren Filme im Wettbewerb, bei dem längst nicht alle Zuschauer bis zum Ende ausharrten. Den Publikumspreis holte sich derweil Gabrielle, der auch bald in den Deutschschweizer Kinos zu sehen sein wird. Eine spezielle Erwähnung erhielt immerhin noch der Schweizer Film Tableau Noir.

Hier die Übersicht der Gewinner:

Chris Schelb [crs]

Chris arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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pardo.ch
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