Neuer "Terminator"-Film wird ein Reboot

Was Batman, Bond und Superman können, versucht jetzt auch der T-800. Der kommenende "Terminator"-Film wird die Serie neustarten und der Auftakt zu einer neuen Trilogie sein.

Die Rechte der Terminator-Franchise liegen momentan bei den Produktionsstudios Skydance Productions und Annapurna Pictures - und diese haben auch was damit vor. Wie jetzt aus einer Pressemitteilung hervorgeht, planen die beiden in Zusammenarbeit mit Paramount Pictures einen neuen Terminator-Film für den 26. Juni 2015. Dieser soll dann der Startschuss für eine Trilogie sein, die 2019 fertiggestellt sein muss, weil dann die Rechte wieder an Schöpfer James Cameron zurückgehen werden.

Jetzt kann man sich zwar aufregen, dass es wieder vorne beginnt, doch es darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass Annapurna Pictures in den letzten Jahren schwierige Projekte wie Kathryn Bigelows Zero Dark Thirty und Paul Thomas Andersons The Master finanziert hat. Da diese wirklich tollen Filme jedoch nicht so erfolgreich liefen, wird nun mit den Terminator-Filmen das Kässeli für weitere schwierige Vorhaben wieder etwas gefüllt. Zwar ist es schade, dass dafür ausgerechnet die Terminator-Reihe den Kopf hinhalten muss, doch die Weichen dazu wurden mit dem Verkauf der Rechte schon viel früher gestellt.

Am Drehbuch sind momentan Laeta Kalorgridis (Avatar, Shutter Island) und Patrick Lussier (Drive Angry) dran. Ein Regisseur ist noch nicht gefunden, da Wunschkandidat Justin Lin (Fast and Furious 6) abgesprungen ist. Arnold Schwarzenegger wird definitiv wieder dabei sein, was zwar dem Wort "Reboot" nicht gerecht wird, aber den Fans egal sein dürfte.

Schweizer Kinostart ist voraussichtlich am 25. Juni 2015.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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Kommentare Total: 10

ma

Der Schrecken und der Alp(en)traum sollte ja immer noch hauptsächlich im Kopf passieren... Ich möchte PG-13 nicht verteidigen., ich mag meine Action auch lieber R Rated. Ich versuchte nur zu sagen, dass T2, der wohl beliebteste Teil, für mich bis auf ein bisschen Fluchen auch ein PG-13 Feeling hat. (Edward Furlong als Identifikationsfigur)

db

Ist halt wie bei World War Z, du machst ein Film über Zombies und schwenkst bei jedem tropfen Blut weg, blendest den Alptraum und den Schrecken aus und lässt die Schauspieler nicht so reden, wie man in einer solchen Situation redet. Letztendlich nimmt genau das dem Film den Biss und auch viel an Intensität. Deshalb bin ich für Rated-R, man kann einfach enthemmter an den Film rangehen und muss nicht immer auf Eierschalen laufen, damit man das tiefere Rating halten kann. Aber leider ist dies eben nicht so lukrativ wie PG-13, weshalb das immer seltener vorkommt...

Na letztendlich werden wir sehen. T4 und Sarah Connor Chronicles spielten eigentlich schon in Parallell-Zeiten, viel hat es da auch nicht genützt - sie blieben unter ihrem Potential....

ma

Salvation war zwar PG-13, Rise of the Machines nützte sein R-Rating aber auch nicht wirklich viel. Manchmal ist es halt besser Frühlinsputz zu machen und neu einzuräumen als das Alte fortzuführen. Wegen R und PG-13 finde ich das bei Terminator nicht tragisch. Auch T2 hatte meiner Meinung nach ein PG-13-Feeling und Salvation schien mir nicht wirklich verwässert. Wenn du Sachen wie Jack Reacher anschaust, ist heute mit PG-13 vieles möglich. Ist ja nicht Die Hard...

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