"Dragon Tattoo"-Fortsetzung ohne Daniel Craig?

Sony überlegt sich den Star des Filmes aus dem zweiten Teil herauszunehmen. Anscheinend würde Mr. Bond zu viel Gage verlangen und das Produktionsstudio möchte die Kosten tief halten.

Respektable 232 Millionen Dollar hat The Girl with the Dragon Tattoo an den Kinokassen eingenommen. Für einen düsteren Erwachsenenthriller, der in Amerika ein R-Rating und in der UK eine 18er-Freigabe kassiert hat, sicher keine schlechte Leistung.

Doch wie fast immer im Filmbusiness wurde mehr erwartet, weshalb die Fortsetzungspläne vorerst auf Eis gelegt wurden. Anhand der Zahlen von Teil eins wurde bei Sony nun etwas kalkuliert und die Erbsenzähler kamen zum Ergebnis, dass die Kosten minimiert werden müssen. Da man nun ungern auf die Dienste von Regisseur David Fincher, Produzent Scott Rudin und Drehbuchautor Steve Zaillian verzichten möchte, überlegt sich Sony Daniel Craig aus der Verfilmung zu nehmen.

Seit dem sensationellen Einspielergebnis von Skyfall (über eine Milliarde Dollar) hat Mr. Craig höhere Ansprüche was seine Gage betrifft. Da für Sony eine Lohnerhöhung aber nicht in die Tüte kommt, stellt sich nun ernsthaft die Frage, ob man auch auf Craig verzichten könnte. Kenner der Buchvorlage und der Schweden-Filme wissen jedoch, dass dies schwierig zu bewerkstelligen sein dürfte, steht doch Mikael Blomkvist zusammen mit Lisbeth Salander im Zentrum der Geschehnisse.

Wir vermuten, dass diese Gedanken momentan eher verhandlungstaktischer Natur sind. Nichtsdestotrotz wird es damit wieder etwas länger dauern, bis Teil zwei der US-Millennium-Trilogie in unsere Kinos kommen wird. Craig ist dieses Jahr wohl hauptsächlich mit dem neusten Bond beschäftigt, der Ende 2014 in die Kinos kommen soll.

Der Trailer zu The Girl with the Dragon Tattoo

© Columbia Pictures
Teilen
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen
Datum
Autor
Quelle
hollywoodreporter.com
Themen
Mehr
"The Girl with the Dragon Tattoo" auf OutNow.CH
Daniel Craig auf OutNow.CH

Kommentare Total: 1

Leofreak

Ach du heiliger Bockmist!!! Man muss Geld ausgeben um Geld verdienen zu können. Und Craig soll sich mal nicht so anstellen, der verdient doch sowieso schon genug.
Eine Umbesetzung des Mikael Blomkvist wäre der Tod der amerikanischen Millenium-Trilogie, die aber mit dem ersten Teil doch so verdammt gut begonnen hat.
Ich hoffe die beruhigen sich alle wieder, geben sich die Hand und schenken uns ein weiteres Meisterwerk von David Fincher MIT Daniel Craig.

Kommentar schreiben