THQ verkauft seine Marken und Studios

Der insolvente Publisher THQ hat keine Investoren gefunden. Nun wurden verschiedene Marken und Studios verkauft. Ob es allerdings für ein Weiterleben der THQ-Marke reicht, ist noch offen.

In einer 22 Stunden langen Bieterauktion wurden verschiedene Marken und Studios vom insolventen Publisher [publisher]THQ[/publisher] verkauft. Bei dieser Aktion wurden über 60 Millionen Dollar eingenommen. Folgendes ging dabei über den "Ladentisch":

  • Der Entwickler Relic (Company of Heroes, Warhammer 40,000) geht für 26.6 Millionen Dollar an [publisher]Sega[/publisher].
  • Das Studio THQ Montreal (1666, Underdog) geht für 2.5 Millionen Dollar an [publisher]Ubisoft[/publisher].
  • Die Marke Evolve geht für rund 11 Millionen Dollar an [publisher]Take-Two[/publisher].
  • Volition, Inc. (Macher von Saints Row) geht für 22.3 Millionen Dollar an [publisher]Koch Media[/publisher].
  • Die Marke Homefront geht für rund eine halbe Million Dollar an Crytek.
  • Die Serie Metro (aktuell wird Metro: Last Light entwickelt) geht knapp für 5.9 Millionen an [publisher]Koch Media[/publisher].
  • Die Lizenzen der South-Park-Spiele (South Park: The Stick of Truth) gehen für 3.3 Millionen Dollar an [publisher]Ubisoft[/publisher].

Weitere Marken und Entwicklerstudios wie Vigil bleiben weiterhin Teil des Insolvenzverfahrens. Man bemüht sich aber darum, auch dafür weitere Käufer zu finden.

Wie es tatsächlich mit [publisher]THQ[/publisher] weitergeht, ist aktuell noch unklar. Allerdings schreibt der Geschäftsführer von [publisher]THQ[/publisher] seinen Mitarbeitern in einem offen Brief, dass, wenn sie nicht unter einer der oben erwähnten Marken oder Studios arbeiten, ihre Verträge leider bei THQ enden.

Welche Marke von [publisher]THQ[/publisher] werdet ihr am meisten vermissen?

Daniel Wick [daw]

Liebhaber von Action- und Thriller-Filmen. Aber hauptsächlich zockt Dani auf der Konsole, und zwar alles, was ihm in die Hände kommt. Sogar ein Game mit Super Mario als Tomb Raider würde er spielen. Ihn erschüttert nichts, schon gar nicht, seit er an der «Quinzaine des Réalisateurs» in Cannes war.

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