Oscars 2013: Die NYFCC-Awards sind verliehen

Die Filmexperten von New York haben als die erste Kritikergruppe ihre Favoriten des Jahres 2012 genannt. Grosser Gewinner ist dabei Kathryn Bigelow mit "Zero Dark Thirty".

Die NYFCC (New York Film Critics Circle) besteht aus den renommiertesten Filmkritikern von New York. Sie verleihen traditionell als erste ihre Preise und haben sich in den letzten Jahren als wichtiger Indikator für die Oscars erwiesen. So holten sich zum Beispiel zuerst The Artist, The Hurt Locker und No Country for Old Men den NYFCC-Award, bevor die Siegesserie bis zu den Oscars weiterging.

Dieses Jahr war es für Aussenstehende schwierig, im Vorfeld der Verleihung einen Gewinner auszumachen. Dies hat vor allem damit zu tun, dass viele Filme hierzulande oder auch in Amerika noch gar nicht der grossen Masse gezeigt wurden. So musste sogar die Preisverleihung um eine Woche nach hinten verschoben werden, damit die Kritiker noch die Gelegenheit hatten, sich Filme wie The Hobbit, Django Unchained und Les Misérables anzusehen. Gebracht hat es diesen Filmen nichts, gewonnen haben andere.

So darf sich jetzt Kathryn Bigelow mit ihrem Film Zero Dark Thirty ernsthafe Chancen auf den nächsten Oscar nach The Hurt Locker ausrechnen. Der Film, der die Jagd nach Osama Bin Laden zeigt, holte die Preise für den besten Film, beste Regie und beste Kamera. Auch das Team um Lincoln gehört zu den Gewinnern, holten sich Daniel Day-Lewis und Sally Field doch zwei Preise aus den vier Darstellerkategorien. Als bester ausländischer Film wurde Michael Hanekes Amour ausgezeichnet, und beim Animationsfilm darf sich Tim Burton dank seinem Frankenweenie über einen Preis mehr freuen.

Hier die Übersicht der Gewinner:

Der Trailer zu Zero Dark Thirty

© Columbia Pictures

Der Trailer zu Lincoln

© 2012 Twentieth Century Fox Film Corporation. All Rights Reserved
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"Lincoln" auf OutNow.CH

Kommentare Total: 4

pps

Zitat El Chupanebrey (2012-12-06 14:29:12)

Hm, stimmt. Effing musicals...😴😉

Ich mag Musicals, und ich hab eigentlich schon recht hohe Erwartungen an den Film. Allerdings hat Chicago da schon einen recht fiesen Präzedenzfall geschaffen, wie eben wirklich miese Filme doch zum Oscarsegen kommen können. Effing Schmiergelder, sag ich nur! 😠

El Chupanebrey

Hm, stimmt. Effing musicals...😴😉

pps

Zitat El Chupanebrey (2012-12-06 14:07:58)

Und beim National Board of Review hat Bigelow auch noch gleich abgeräumt. Das Ganze wird spannend. Läuft im Moment noch einen Vierkampf (Zero/Lincoln/Argo/Silver Linings) heraus. Bin gespannt, wie sich das entwickeln wird.

Wobei ich mir fast noch vorstellen kann, dass Les Mis bei den Oscars noch vorne reinhauen könnte.

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