"Borderlands 2" ist zu wenig brutal

Man kann es nicht allen rechtmachen. Gamers beschweren sich bei dem Hersteller Gearbox Software über den zu niedrigen Grad an Gewalt. Der erste Teil habe doch noch mit massig Gewalt "gepunktet".

Im zweiten Teil der "Borderlands"-Serie spritzt zwar immer noch massig Blut, doch den Hardcore-Gamern ist dies zu wenig. Keine Köpfe, die mehr explorieren und auch verschiedenste Körperteile bleiben bei den Opfern dran. Was für ein Skandal...

Daraufhin haben Fans im Forum des Herstellers Gearbox Software ihrem Frust Luft verschafft. Gearbox hat vor dem Release nämlich angekündigt, dass das Spiel fast überall auf der Welt ungekürzt erscheinen werde. Die Sache, wie sich jetzt herausstellt, hatte einfach einen Haken: Weil ein paar Länder etwas gegen Gore in Spielen haben und Gearbox auf der ganzen Welt das Spiel in einer einheitlichen Version verkaufen wollte, wurde der Gewaltgrad einfach zurückgeschraubt.

Beim Versuch, alle mit einer Fassung zufriedenzustellen, hat der Hersteller die Fans also in Aufruhr gebracht. Auf Seiten von Gearbox heisst es, dass das Feedback angekommen sei und dass man sich Möglichkeiten anschaue, die für alle Kulturen akzeptabel seien.

Uns hat das Spiel, so wie es jetzt ist, gefallen. Unsere Game-Kritik lest ihr hier.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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forums.gearboxsoftware.com
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