"The Bourne Legacy": Interview mit Jeremy Renner

Der Schauspieler, welcher dank "The Avengers" und "The Bourne Legacy" ein super Jahr zu haben scheint, spricht über seinen Regisseur Tony Gilroy, sowie über Möglichkeiten für eine Fortsetzung.

Q: Wie war es mit Tony Gilroy zusammenzuarbeiten?

JR: Das Tolle an Tony ist, dass er viel auf die Figuren und die Geschichte schaut. Wir hatten Leute, die sich um die Actionsequenzen kümmerten, weshalb sich Tony da nicht gross den Kopf zerbrechen musste. Daher hatte er nie Probleme, um auf die kleinen Details zu achten. Das fiel mir am meisten auf.


Q: Hast du was von Matt Damons Jason Bourne für deinen Aaron Cross übernommen?

JR: Die Charaktere sind zwar ähnlich, aber definitiv nicht gleich. Ich habe zur Vorbereitung vor allem The Bourne Ultimatum ein paar Mal geschaut. Doch dies weniger wegen der Rolle des Jason Bourne, sondern mehr wegen dem Ton und dem Tempo des Filmes. Ich versuchte dann herauszulesen, was von mir verlangt werden würde.


Q: Wie gehst du mit den Erwartungen des Publikums um?

JR: Ich zerbreche mir nicht gross darüber den Kopf, was die Leute denken oder was sie empfinden. Ich bin kein "people pleaser". Ich mache einfach, was ich kann.


Q: Wie wichtig war für dich deine erste Szene in Alaska, wo man deine Figur zum ersten Mal sieht? Hast du einen Druck verspürt, dass diese Vorstellung des Cross äussert gelungen sein muss?

JR: Nicht wirklich. Ich habe ein ganzes Skript, mit dem ich zeigen kann, was das für eine Figur ist. Ich kann dabei nicht immer ans Publikum denken. Mir ist der gesamte Film wichtig und nicht nur meine erste Szene als diese Figur. Diese Vorstellung ist eher was, worüber sich die Leute beim Schnitt oder in der Regie Gedanken machen müssen.


Q: Wenn dieser Film ein Erfolg werden sollte, heisst dann der nächste "The Cross Legacy"?

JR: Das weiss ich nicht, aber es ist möglich, da wir uns vieles offen lassen und wir mit der Story in verschiedene Richtungen gehen können.


Q: Wärst du denn bereit, in die Rolle des Aaron Cross zurückzukehren?

JR: Da würde ich nicht "Nein" sagen.


Das übersetzte Interview wurde uns freundlicherweise vom Verleiher zur Verfügung gestellt.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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