Ist "Paradise Lost" definitiv verloren?

Alex Proyas' Epos nimmt ein schnelles Ende. Wie so häufig ist das zu hohe Budget der Hauptgrund für das Scheitern des Projektes. Dafür hat Bradley Cooper nun Zeit für "The Hangover 3".

Was im Dezember, als Paradise Lost auf Eis gelegt wurde, als böses Vorzeichen galt, hat sich nun bestätigt: Für Alex Proyas' Epos ist alles verloren. Legendary Pictures haben das Filmprojekt ausrangiert. Das auf John Miltons Gedicht basierende Epos, an dem auch Drehbuchautoren wie Stuart Hazeldine (Exam) Interesse zeigten, wurde dem Studio schlicht zu teuer und zu unberechenbar. Die gewährten Produktionsausgaben gaben dem Projekt den Todesstoss.

Kein Wunder, dass ein Film wie Paradise Lost ein hohes Budget verlangt, beinhaltet die Story doch Schlachten unter Engeln und Szenen im Himmel. Trotz Aufschiebung und erneutem Blick auf die Kosten soll das Projekt nun ganz verabschiedet werden. Ein harter Schlag für die Crew, die sich bereits in Australien versammelt hat, um das Projekt in die Gänge zu bringen. Nun bleibt das erhoffte grüne Licht aus. In dem Film mitgewirkt hätten unter anderem Bradley Cooper (The Hangover), Benjamin Walker (Abraham Lincoln: Vampire Hunter) und Casey Affleck (Gone Baby Gone), die nun alle wieder freie Zeit für andere Projekte haben. Bradley Cooper etwa kann sich nun ganz The Hangover 3 widmen.

Ob Paradise Lost wirklich verloren bleibt oder ob es sich das Studio nochmals anders überlegt, bleibt abzuwarten. Es wäre jedenfalls nicht das erste Mal, dass das Projekt nochmals eine Chance erhält. In ein paar Jahren ist vielleicht auch die Technologie für die nötigen Effekte besser entwickelt, und damit wären die Kosten nicht mehr allzu hoch. Alles ist möglich.

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Empire