Muskelmänner erobern US-Kinocharts

Wenn Vin Diesel gegen "The Rock" antritt, dazu noch die Reifen cooler Autos quietschen und das Ganze sich in Rio de Janeiro abspielt, dann stürmen die Leute in die Kinos. "Fast Five" ist ein Hit.

Da hat aber jemand Vollgas gegeben. Die Konkurrenz an den US-Kinokassen hatte dieses Wochenende nicht den Hauch einer Chance gegen die Kraftprotze mit ihren schnellen Karren, die in Fast Five über die Leinwand donnern. Vin Diesel, Paul Walker und "The Rock" Dwayne Johnson schaffen ein sehr imposantes Einspielergebnis von fast 84 Millionen Dollar am ersten Wochenende. Damit startet der Film nicht nur am erfolgreichsten der ganzen Serie, sondern bläst auch zum Angriff auf den Rang des Sommerblockbusters 2011.

Hinter Fast Five konnte sich Rio noch auf Platz zwei halten, jedoch mit knapp 15 Millionen Einspiel in der dritten Woche doch mit beträchtlichem Abstand. Immerhin hat der Film im Gesamteinspiel die magische Grenze von 100 Millionen Dollar geknackt. Madea's Big Happy Family bleibt dran, musste aber, wie auch Water for Elephants, deutlich zurückstecken. Gegen coole Karren und aufgepumpte Kerle hat auch Robert Pattinson keinen Stich.

Ein bisschen enttäuschend liefen die anderen Neueinsteiger wie Prom und Hoodwinked Too! Hood vs. Evil, die beide mit fünf respektive knapp über vier Millionen Einspiel eher einen dürftigen Eindruck machen. Diesen Sommer starten beide Filme auch bei uns.

Nächstes Weekend startet Thor in den USA und dürfte sich zum ernsthaften Konkurrenten von Fast Five entwickeln. Obs für die Fräser nochmals zur Spitzenposition reicht? Auch Mel Gibson und Jodie Foster starten mit The Beaver einen Angriff auf die Charts. Dieser Film wird allerdings kaum in so vielen Sälen zu sehen sein wie der nordische Comic-Gott.

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boxofficemojo.com
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