Batman-Reboot?

Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, kursiert doch tatsächlich im Kopf von Jeff Robinov, dem Chef der Warner Bros. motion picture group. Und auch Justice League ist plötzlich wieder ein Thema.

Die Nolan-Batman-Trilogie findet nächstes Jahr mit The Dark Knight Rises bekanntlich ihr Ende. Doch da die Filme wie eine Gelddruckmaschine funktionieren, möchte man diese nur ungern in den Keller stellen und dort verstauben lassen. Jeff Robinov, Präsident von Warner Bros. motion picture group, hat sich dazu Gedanken gemacht, und als erstes ist ihm natürlich das Wort Reboot in den Sinn gekommen.

Nachdem die Jahre 2011 und 2012 mit Superhelden gefüllt sind, will er 2013 zuerst die Justice League auf die grosse Leinwand bringen und dann auch gleich noch Wonder Woman und Flash aufbereiten. Doch Batman will man keinesfalls vernachlässigen. Nach dem Ende der Nolan-Filme will man die Figur erneut neu erfinden. Dabei sollen Christopher Nolan und Emma Thomas das Ganze produzieren und wohl auch ein Auge auf die Umsetzung werfen. Ein Gespräch zwischen Robinov und den beiden soll schon bald stattfinden, und dann wird diskutiert, was "the next phase" sein wird.

Die Fledermaus wird uns somit wohl noch eine Weile erhalten bleiben.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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latimes.com
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Kommentare Total: 7

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Diese News stimmt mich auch nicht positiv. Ein Reboot nach ca. 5 Jahren ist ein Witz.

db

Von mir aus könnte Batman selber ausgewechselt werden, wenn Bale nicht mehr will, doch ich würde es interessanter finden, diese Geschichte weiter zu erzählen und nicht immer wieder von Forne zu beginnen. Die vielen Comics erzählen die Geschichte weiter, vertiefen die Figuren und beleuchten neue Aspekte. Bislang wurde in der neuen Batman-Serie das ähnliche erzählt wie in den bisherigen, nur eben pseudorealistisch. IMo sollte es angestrebt werden, wie bei X-Men das Universum zu erweitern und nicht immer wiederzukäuen.

muri

Zitat ma (2011-03-30 11:48:48)

Was ist da bitteschön schrecklich. Da hat doch niemand das Gefühl, dass wir nicht auch noch in 20 Jahren Batmanfilmwe sehen werden. Ist eine tolle Figur, universal bekannt und in Comics gibt es schliesslich auch unzählige Versionen und Inkarnationen. so wäre doch ein batman of the future zum Bsp. sehr interessant.

Reboots in Ehren, aber nicht schon nach so kurzer Zeit. Ausserdem, "brauchen" wir nochmals die Geschichte vom Bruce, der seine Eltern verliert und dann zum dunklen Rächer wird? Geht in die gleiche Schublade wie Spider-Man und dessen Neustart. Nur um das junge Publikum in die Kinos zu locken.... Künftig muss ein Schauspieler wohl in den Rollenverhandlungen angeben, ob er für das Original oder den Reboot 2 Wochen später unterschreiben will....😊

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