Der OutNow-Filmausblick 2011, Episode 1

Wir sagen euch, was alles von Januar bis März filmtechnisch auf uns zukommt.

Neues Jahr, neues (Film-) Glück. Auch im Jahr 2011 werden weiterhin in den vielen Lichtspielhäusern der Schweiz Filme gezeigt, und wieder reicht die Bandbreite von Arthouse bis hin zum Hollywood-Blockbustern. Damit ihr schon mal euer Kinogeld etwas einteilen könnt, verraten wir euch, was es alles so zu sehen gibt.

Januar
Die erste Kinowoche des Jahres gehört zwei singenden Damen: Christina Aguilera und Cher treten in Burlesque zusammen auf und werden den Zuschauern ordentlich einheizen. Wer weniger mit Sängerinnen zu tun hat, kann sich den Sci-Fi-Actioner Skyline zu Gemüte führen. Kinofans, die es lieber etwas ruhiger haben, ist Another Year von Mike Leigh (Happy-Go-Lucky) ans Herz gelegt.

Die Woche darauf gibt es viel zu lachen: Rachel McAdams versucht in Morning Glory Harrison Ford unter Kontrolle zu halten, Anne Hathaway verdreht in Love and Other Drugs Jake Gyllenhaal den Kopf und der eher als tollpatschig bekannte Seth Rogen darf sich als Superheld in The Green Hornet gegen Christoph Waltz beweisen.

© Columbia Pictures

Woche 3 bringt uns die tolle Performance von Natalie Portman in Black Swan. Wem der Mix aus Balletfilm und Psychothriller nicht behagt, schaut den Liebeswirren der Reese Witherspoon zu oder unterstützt die Frauen in Dagenham. Wer trotzdem Spannung, aber kein Ballet dazu will, der lässt sich mit dem Teufel im Lift einsperren.

© 20th Century Fox

In der letzten Woche des Januars wird das Universum von Tron erweitert, Clint Eastwood zeigt uns das Jenseits in Hereafter, in Rubber geht ein Killer-Pneu um, in The Dilemma lügt Vince Vaughn Kevin James was vor, und bei den Rileys versucht sich Kristen Stewart fernab von Vampiren und Werwölfen als Stripperin.


Februar
Til Schweiger und Russell Crowe machen den Anfang im Monat mit den wenigsten Tagen. Kokowääh heisst der neuste Film des Deutschen, und dort darf er sich mit seiner unehelichen Tochter herumschlagen. Schlagen muss wohl auch Crowe, um seine Filmehefrau Elizabeth Banks aus dem Gefängnis zu holen. The Next Three Days heisst dieses Filmchen und wurde von Oscar-Preisträger Paul Haggis inszeniert.

Ab dem 10. Februar muss sich Jack Black als Gulliver gegen Winzlinge durchsetzen. In der Neuauflage des Klassikers wird es wohl sehr lustig zu und her gehen. Lustig haben es auch Natalie Portman und Ashton Kutcher, wenn sie zusammen ins Bettchen hüpfen. Doch in No Strings Attached möchte plötzlich einer der beiden mehr als nur Sex.

© DreamWorks Studios

Zwei Wochen vor den Oscarverleihungen kommen noch einige potentielle Gewinner zu uns. James Franco braucht in seinem Film 127 Stunden, um sich zu befreien, Colin Firth braucht für seine King's Speech deutlich weniger Zeit, und wie lang Jeff Bridges eine Woche später braucht, um Josh Brolin in True Grit abzuknallen, ist noch nicht bekannt - ins Kino gehen und herausfinden! Wer mehr Action braucht, der zieht sich den neusten Nicolas Cage-Film rein mit dem Titel Drive Angry 3D.

© Paramount Pictures


März
Wer alles Ende Februar ein Goldmännchen gewonnen hat, wird die Eidechse Rango wohl kaum interessieren - er ist zu beschäftigt mit Wegrennen von gemeinen Kleintierchen. Nicht rennen, aber reiten wird Nicolas Cage in Season of the Witch und tauscht damit nur eine Woche nach Drive Angry 3D das Auto gegen ein Pferdchen. Unterwegs sind auch Channing Tatum und Jamie Bell, die das mysteriöse Verschwinden von 5'000 Römern in The Eagle aufklären wollen und dabei wohl den einen oder anderen Rückschlag erleiden müssen.

Rückschläge muss auch Javier Bardem als alleinerziehender Vater in Biutiful verkraften. Wer ein weniger depressives Werk sucht, kann bei Hall Pass nicht viel falsch machen. Owen Wilson erhält darin einen Freipass, eine Woche lang zu tun, was er will - ohne dass seine Ehefrau danach Fragen stellen darf. Ganz viele Fragen hingegen stellt Matt Damon in The Adjustment Bureau, denn irgendetwas scheint mit seinem Leben nicht zu stimmen. Der vierte Film in dieser Woche kann man sich ganz einfach merken: Er nennt sich schlicht I am Number Four, und darin entdeckt ein Junge an sich übersinnliche Kräfte.

© Universal Pictures

Ganze neun Filme schaffen es am 17. März ins Kino. Die bekanntesten: Der Rache-Actioner Faster mit Dwayne Johnson, die Schwinger-Doku Hoselupf mit Beat Schlatter, der Schweizer Oscar-Kanditat La petite chambre und der Okkult-Thriller The Rite mit Anthony Hopkins.

Gartenzwergalarm heisst es bei Gnomeo and Juliet die Woche darauf. Der Animationsfilm wird sich gegen die französische Komödie Potiche und gegen das Thriller-Drama Winter's Bone durchsetzen müssen. Eines ist jedoch klar: Die Konkurrenz wird auch sieben Tage später nicht kleiner. Ärgster Gegner wird wohl das Schlagzeug spielende Häschen aus Hop sein. Aber auch Zack Snyders (300) Sucker Punch und das Box-Drama The Fighter werden ihre Zuschauer haben. Ob in diesem Kampf auch der Cannes-Gewinner Uncle Boonmee etwas reissen kann, entscheidet ihr, die Kinogänger.

© Touchstone Pictures

Im zweiten Quartal kommen Paul, Thor, Jack Sparrow, der Kung Fu Panda und der zweite Teil von Hangover in die Kinos. Für Unterhaltung ist also gesorgt.

To be continued...

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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