Iron Man hat Regieprobleme

Jon Favreau hat genug von den Quereleien rund um Iron Man und zieht sich zurück.

Iron Man 2 hat an den Kinokassen abgeräumt und ist für Regisseur Jon Favreau, der auch schon Iron Man inszenierte, zum Goldesel geworden. Nun hätte man eigentlich davon ausgehen können, dass der gute Mann auch Iron Man 3 übernehmen würde. Hier aber macht Favreau nun einen Rückzieher.

Die Differenzen zwischen dem Regisseur und dem produzierenden Studio (Marvel) sind in den letzten Monaten grösser geworden. Immer wieder kam die Finanzierung und die Mühe des Studios, das Geld zur Verfügung zu stellen, zur Sprache. Ausserdem seien sie nicht Willens gewesen, dem Regisseur einen Betrag von 10 Millionen Dollar (plus Einspielbeteiligung am Umsatz) zu gewähren, weshalb sich nun Favreau anscheinend endgültig aus den Verhandlungen zurückgezogen hat. Ausserdem sei die vorgeschlagene und geplante Story im dritten Teil so dermassen unglaubwürdig und lächerlich...

Wer nun glaubt, dass jeder noch so dahergelaufene Regisseur diese Franchise übernehmen kann, hat die Rechnung aber ohne Hauptdarsteller Robert Downey Jr. gemacht. Der hat nämlich, clever wie er ist, in seinen Vertrag schreiben lassen, dass er Einfluss auf die Besetzung auf dem Regiestuhl hat. Sprich, wenn die Nase des neuen Mannes dem Downey nicht passt, dann bekommt das Studio Probleme.

Diese Probleme lassen uns skeptisch auf Iron Man 3 gucken, was Jon Favreau allerdings relativ egal sein kann. Er hat mit Cowboys and Aliens ein weiteres, heisses Eisen im Feuer und nimmt auf seiner Karriereleiter schön eine Stufe nach der anderen. Ob's da noch Platz für einen Eisernen hat? Zumal er ja auch als Schauspieler noch aktiv ist, was seine Rolle in Zookeeper beweist, wo er einem Bären die Stimme leiht.

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Insidemovies
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