5 Nominationen, 0 Quartze.

Der Publikumserfolg "Giulias Verschwinden" ging bei den Schweizer Filmpreisen leer aus.

Morgen Montag, wenn die Oscarverleihung vorbei ist, wissen wir mehr: Ist Giulias Verschwinden der Schweizer Avatar? Beide Filme sind für ihre Verhältnisse überragende Publikumserfolge, aber bei den Filmpreisen (Oscar respektive Quartz) könnte Avatar heute Nacht in den wichtigsten Kategorien ebenso leer ausgehen wie Christoph Schaubs Verfilmung des Drehbuchs von Martin Suter. Rekordverdächtige fünf Mal war der Film für einen Schweizer Filmpreis nominiert, und die Mitglieder der Akademie sprachen ihm am Ende nicht einen Preis zu.

Abgeräumt hat dafür das Bauerndrama Coeur Animal. Als bester Spielfilm und mit Antonio Buil als bestem Hauptdarsteller gab es zwei Quartze für die welsche Produktion, die in den Deutschschweizer Kinos voraussichtlich erst am 3. Juni während der Fussball-WM in die Kinos kommen wird. Ebenfalls in die Westschweiz ging der Preis für das beste Drehbuch (Frédéric Mermoud für Complices) und für das beste schauspielerische Nachwuchstalent (Uygar Tamer für Dirty money, l'infiltré ). Die beste Schauspielerin war in den Augen des über über 200-köpfigen Gremiums Marie Leuenberger, Die Standesbeamtin. Als beste Doku wurde Die Frau mit den 5 Elefanten ausgezeichnet. Die beste Filmmusik komponierte Norbert Möslang für die Doku The Sound of Insects. Den Preis für den besten Kurzfilm gewann Chris Niemeyer für Las Pelotas. Ausserdem gab es noch einen Spezialpreis der Jury für Stéphane Kuthy, den Kameramann von Tannöd.

Roland Meier [rm]

Roland sammelt 3D-Blu-rays, weil da die Publikationen überschaubar stagnieren, und kämpft im Gegenzug des Öfteren mit der Grenze der Speicherkapazität für Aufnahmen bei Swisscom blue TV. 1200 Stunden Film und Fernsehen ständig griffbereit sind ihm einfach nicht genug.

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