Der OutNow-Filmausblick 2010, Episode 1

In den Kinos wieder mal was Neues. Wir wagen einen ersten Ausblick. Heute: Januar bis März

Während die ganze Welt anhand von Listen die besten Filme des Jahres kürt, schaut OutNow.CH nun in die Zukunft. Unsere Zauberkugel namens Filmstartsauflistung verspricht uns wieder massenhaft Filme im neuen Jahr. Dies ist Part 1 unserer "kleinen" Aussicht.

Januar
Richtig kalt wird's grad zum Anfang. Mit dem Schweizer Marco-Rima-Vehikel Champions und den Vampiren von Cirque du Freak haben gerade zu Beginn ein paar eiskalte Typen das Sagen. Wer lieber von schöner Fantasie gewärmt wird, darf sich am letzten Film mit Heath Ledger erfreuen. The Imaginarium of Doctor Parnassus startet wie auch die beiden anderen Filme am 07. Januar 2009. Was für ein Start!

Weiter geht es dann eine Woche später mit alten Hunden bevor dann am 21. uns die Coens wieder einmal beehren. A Serious Man handelt von einem Juden, dessen Welt ein wenig aus den Fugen gerät. Ob es beim Film Der grosse Kater um eine Fortsetzung von The Hangover handelt, darf ebenfalls am selben Datum herausgefunden werden.

Am 28. Januar gibt es dann noch zwei Knaller: In der Animationskomödie Cloudy with a Chance of Meatballs hagelt's Hot Dogs, während in Sherlock Holmes die Fäuste fliegen. Das Jahr beginnt schon mal furios.

Februar
Nach dem Januar folgt traditionsgemäss der liebe Februar, und nein, dieser hat dieses Jahr nur 28 Tage. Macht aber nix, denn Filme gibt es genug. Begonnen wird der Februar mit unserem "Schorsch". Up in the Air wird als grosser Oscarfavorit gehandelt und ist somit Pflichtprogramm.

Eine Woche später darf Benicio Del Toro ganz laut "Fauch" rufen. The Wolfman ist die x-te Version des Mannes, der bei Vollmond ein etwas spezielles Hobby betreibt. Noch düsterer zu werden scheint The Road mit Viggo Mortensen. Endzeitstimmung ist vorprogrammiert, und unserer Kritikerin scheint es gefallen zu haben. Also nichts wie hin. Wer es lieber ruhiger haben will, darf seine Zeit beim Serious Man verbringen.

Wer etwas mehr über Nelson Mandela in Erfahrung bringen möchte, kann dies ab dem 18. Februar tun, und zwar beim neusten Eastwood-Film Invictus. Erste Kritiken schwärmen bereits von den Darstellerleistungen. Wer es lieber realitätsfremd haben möchte, dem sei dieser Wunsch im neusten Peter-Jackson-Film The Lovely Bones erfüllt. Darin wird ein Mädchen getötet, das fortan in einer Zwischenwelt gefangen ist. Wer lieber im Kino mitsteppt, hat bei Nine die Chance. Auch hier handelt es sich um einen Oscarfavoriten. Kein Wunder bei einem Cast, der Daniel Day-Lewis, Judi Dench und Penélope Cruz beinhaltet. Der Film startet am 25. Februar. Während also die Frauen wohl im Musical sind, dürfen die Männer währenddessen Denzel Washington beim Abmurksen zusehen in The Book of Eli.

März
Wer schon immer wissen wollte, wie Disneys Alice in Wonderland in real aussehen würde, den hat Tim Burton wohl gehört. Mit Johnny Depp in einer verrückten Rolle bringt er seine Interpretation am 4. März in die Kinos - in 3D versteht sich. Am gleichen Donnerstag startet auch der neue Film von Martin Scorsese. Shutter Island verspricht Psychoterror pur und darf nicht zu letzt dank Leonardo DiCaprio sehnsüchtigst erwartet werden.

Eine Woche später darf dann wieder herzhaft gelacht werden: Denn dann machen sich George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey zur Geiss, äääh zum Affen in Men Who Stare at Goats.
Am 18. März darf Matt Damon in grüne Zonen laufen und dabei sicher das eine oder andere Mal zur Waffe greifen.

Wer seine Ostern nicht mit The Passion of the Christ verbringen möchte, darf sich ab dem 18. März mit Engeln herumplagen. In Legion sind die Wesen mit Flügeln nicht so gut auf die Menschen zu sprechen. Mal schauen, ob der Film bis Ostern (ist übrigens am 04. April) im Programm bleibt. Ende März gibt's dann wieder was für die lieben Kleinen. Im neuen Spass von Dreamworks namens How to Train Your Dragon darf es wieder einiges zu "giggelen" geben.

Diese ganze Aufzählerei ist selbstverständlich nicht abschliessend. Mal schauen, ob es im Jahre 2010 auch wieder diesen kleinen feinen Film geben wird, der den grossen Hollywoodproduktionen gross die lange Nase zeigen kann.

Freuen wir uns jetzt auf die ersten drei Monate. Nun bleibt nur noch eine Frage zu klären: Sagt man im neuen Jahr nun "Null-Zehn" oder einfach nur "Zehn"? Bei was schauen die Leute dümmer drein? Na ja: Wir werden es bald wissen.

To be continued...

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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