Von Borat zu Bruno

Sasha Baron Cohen sorgt wieder einmal für Unruhe

Nach Sasha Baron Cohens weltweitem Grosserfolg Borat stellte sich manch einer die Frage, wie es dem britischen Komiker noch gelingen sollte mit seiner dritten Charakterfigur, dem schwulen News-Reporter Bruno, die Leute in die Pfanne zu hauen. Scheinbar hat er wieder einmal Wege gefunden spektakulär auf sich Aufmerksam zu machen.

Als Bruno getarnt, bekam Cohen tatsächlich eine Statistenrollen in der amerikanischen TV-Serie Medium. Während einer wichtigen Gerichtsszene sorgte er dort für so starke Unruhe, dass die Aufnahmen kurzweilig unterbrochen werden mussten. Erst als die Sicherheitsleute den Unruhestifter vom Filmset wiesen, ging den Machern der Serie ein Licht auf. "Niemand hatte eine Ahnung, dass es sich um Sasha alias Bruno handelte", wird ein Insider zitiert.

Es bleibt jedoch unklar, ob Cohens Team einen eigenen Kameramann dabei hatte oder ob der Komiker sich auf die Aufnahmen der Medium-Leute verlassen muss. Der Haken: Paramount als Medium-Produzent ist ein direkter Konkurrent von Universal, das sich für Bruno verantwortlich zeichnet. Paramount wird diese wertvollen Sequenzen wohl kaum kostenlos aushändigen.

Cohen ist momentan fleissig am Szenen sammeln für seinen neuen Film, dessen offizieller Titel noch unbekannt ist. Bereits im September hat er für Unruhe an einer Modeshow in Paris und Mailand gesorgt und diesen Monat mischte er sich scheinbar aktiv unter die Befürworter der Abstimmung über das Verbot der Schwulenehe in Kalifornien. Ob Borat oder Bruno, Cohen scheint noch einigen Menschen auf den Leim kriechen zu können.

Teilen
Auf Facebook teilen  Auf Twitter teilen 
Datum
Autor
Quelle
EW
Themen
Mehr
Sasha Baron Cohens Filmographie