Basel verschärft die Kontrollen

Der Verkauf sogenannter Killerspiele wird härter überwacht

In den beiden Basel ist es schon vom Parlament verabschiedet worden. Neu werden Games und Filme strenger kontrolliert. Die Abgaben werden mit dem Verkauf von Alkohol gleich zu setzen sein. Denn ab jetzt werden Läden bestraft, sobald sie ein Spiel an zu junge Kunden verkaufen. Bis jetzt war die Regelung lasch, die Pegi war der einzige Indikator, der die Jugend schützte. Verkäufe an Jüngere wurden aber nicht weiter geahndet.

Schon im November wird auf nationaler Ebene das Thema besprochen. So sehen die Befürworter die Zukunft der ab 18 Titel darin, dass das Verhalten der Händler schärfer verfolgt wird. Unzulänglichkeiten werden dann, wie in Basel, bestraft.

Dabei stellt sich unweigerlich die Frage, ob der Konsum von gewalttätigen Spielen nicht eher ein erzieherisches Problem darstellt. Denn mit solchen Verboten dringt das staatliche Aufsichtsorgan immer weiter in die Privatsphäre des Einzelnen ein und von Selbstverantwortung kann schon bald nicht mehr die Rede sein.

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