Das Leben nach Borat

Borat-Erfinder Sacha Baron Cohen heckt sich schon seine nächste Kunstfigur aus.

Auch wenn Susanne Wille Ali G. nicht richtig aussprechen konnte und Quatsch verzapfte, wie Sacha Baron Cohen zeige nie sein wirkliches Gesicht (Das hat man nun davon, wenn man den Schweizer Kinopublikum Talladega Nights vorenthalten hat), Borats doppelter Auftritt in den SF-Sendungen Glanz und Gloria und 10 vor 10 vom Montag beweisen es: Der kasachische Journalist kratzt an der Tür zum Mainstream.

Während eine Woche vor Filmstart die Schweizer Nachrichtenmagazine dem Publikum hierzulande die Kunstfigur noch näher bringen, denkt ihr Erschaffer, der Brite Sacha Baron Cohen, schon über das Nachfolgeprojekt nach. Denn eins ist klar, im grauen Anzug und mit Schnauz die Leute veräppeln, wird bald gar nicht mehr gehen. Ein frischer Witzbold muss her, deren Gestalt verständlicherweise noch geheim gehalten wird. Sicher ist jedoch, Cohen will zusammen mit Borat-Produzent und Austin Powers-Regisseur Jay Roach in ähnlichem Stil und mit dem etwa gleich grossen Budget weitere unbescholtene Bürger hinters Licht führen. Wie es scheint, unabhängig vom finanziellen Erfolg von Borat. Denn dieser muss sich erst noch einstellen. Snakes on Plane hat vor kurzem gezeigt: Nicht jedes Internetphänomen lässt als Film automatisch die Kassen klingeln.

Roland Meier [rm]

Roland sammelt 3D-Blu-rays, weil da die Publikationen überschaubar stagnieren, und kämpft im Gegenzug des Öfteren mit der Grenze der Speicherkapazität für Aufnahmen bei Swisscom TV. 1200 Stunden Film und Fernsehen ständig griffbereit sind ihm einfach nicht genug.

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Variety
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Borat: Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation
www.borat.ch