In Locarno freuen sich die ersten Gewinner

Die SSA und die Suisa verteilten in Locarno Geld für Filmmusik und Drehbücher.

Im Rahmen des Schweizer Filmtages am Filmfestival in Locarno wurde der Film Jeune Homme für seine Filmmusik ausgezeichnet. Für drei Drehbuchprojekte für zukünftige Filme wurden an der selben Veranstaltung ausserdem Stipendien gesprochen.

Der mit 10'000 Franken dotierten Schweizer Filmmusik-Preis wird von der SUISA-Stiftung schon zum siebten Mal verliehen. Balz Bachmann und Peter Bräker bekamen ihn für ihre Arbeit zur Au-Pair-Komödie Jeune Homme von Christoph Schaub, weil die Musik sich "den unterschiedlichen Bedürfnissen des Filmes" anpasse und für die "originelle Instrumentierung", wie es in der Jury-Begründung heisst.

Der Kulturfonds der Schweizerischen Autorengesellschaft (SSA) verlieh hingegen Stipendien von je 25'000 Franken, um die Verfassung von Originaldrehbüchern für Kino- oder Fernsehspielfilme zu fördern. Diese Jahr profitierten drei Filme vom Geldsegen. Naïma Bachiri aus Genf beschreibt in Né un 1er Août die Region der Freiberge im Kanton Jura zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Der Romand François Bovy schrieb mit Silvia Pasternac aus Mexiko ein Drehbuch über einen Polizisten, der seinen eigenen Mord aufzuklären hat. Der Zürcher Mirco Vogelsang schickt in Das Vermächtnis der Lazariter Schulkinder auf die Jagd nach alten Mythen, die sich um ein Kloster im Kanton Uri ranken. All diese Filme werden frühesten im Jahre 2007 anlaufen.

Roland Meier [rm]

Roland sammelt 3D-Blu-rays, weil da die Publikationen überschaubar stagnieren, und kämpft im Gegenzug des Öfteren mit der Grenze der Speicherkapazität für Aufnahmen bei Swisscom blue TV. 1200 Stunden Film und Fernsehen ständig griffbereit sind ihm einfach nicht genug.

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