The Rock geht nach Cannes

The Rock geht nach Cannes. Wird aus dem Prügler doch noch ein richtiger Schauspieler?

Seine bisherigen Filmrollen bestanden hauptsächlich aus physischer Präsenz und harten Kloppereien. Mit Welcome to the Jungle und Walking Tall konnte er sich eine feine Basis für kommende Filmabenteuer schaffen. In Be Cool durfte er lustig sein und in seinem neuesten Film, Southland Tales macht er einen grossen Schritt in Richtung ernst zu nehmender Schauspielerei. Natürlich ist die Rede von The Rock, dem Mann mit der berühmtesten Augenbraue der Filmgeschichte.

Es darf durchaus als Erfolg gewertet werden, dass Southland Tales an den Filmfestspielen in Cannes in der Konkurrenz um die goldene Palme starten darf. Der Film handelt von einem ehemaligen Schauspieler, der in der Wüste erwacht, sich an nichts erinnern kann und dafür die Fähigkeit hat, die Zukunft zu blicken. Und die ist mehr als nur schlimm. Neben The Rock sind auch Sarah Michelle Gellar (aus The Grudge) und Seann William Scott mit von der Partie. Regie führt der Mann hinter Donnie Darko, Richard Kelly.

Nach Aussagen der Schauspieler darf der Zuschauer eine Mischung aus schwarzem Humor, Thriller und sogar ein bisschen Musical erwarten. Ebenso sei es für The Rock eine Belohnung, in einem solch guten Film mit zu spielen, nachdem er sich erstmal einen Namen im Geschäft machen musste. Er sei froh um solche Rollen, in denen er zeigen dürfe, was er wirklich könne. Dazu käme ein Regisseur mit viel Vertrauen in ihn und eine geniale Gruppe von Co-Stars. Und die Nominierung für Cannes sei, "what you work your whole career for".

Der ehemalige Wrestler, der sich noch immer über das Geschehen im Ring informiert und regelmässiger Gast hinter den Kulissen der Shows ist, wird in nächster Zeit noch zwei andere grosse Projekte abschliessen. Gridiron Gang erzählt die Geschichte eines Angestellten im Jugendgefängnis, der die Kids auf den richtigen Weg bringen soll. Und schlussendlich wäre da noch die erste Zusammenarbeit mit Disney, die in Daddys Little Girl gipfelt. Hier spielt er einen ehemaligen Footballer, der entdeckt, dass er eine Tochter hat und sich um sie kümmern soll. Ähnelt ein bisschen The Pacifier, könnte aber durchaus interessant werden.

In der Warteschlage steht ja dann immer noch die Realverfilmung von Johnny Bravo. Wenn das mal nicht die ganze seriöse Arbeit des guten Mannes zur Sau macht.....

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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