Bad Guys helfen 007!

Daniel Craig wird sich wohl je länger je mehr fragen, ob es richtig war, die Rolle des James Bond im nächsten Film Casino Royale übernommen zu haben. Denn er scheint nicht nur gegen seine Filmgegner kämpfen zu müssen, sondern auch gegen eine grosse Schar von Fans, die den Film boykottieren wollen.

Und leicht hat ers ja wirklich nicht. Bei der Pressevorstellung kam er mit Schwimmweste, bei den Dreharbeiten wurden ihm Zänne ausgeschlagen und die Frauenwelt seufzt, wenn ein blonder Bond nun ihre Geschlechtsgenossen betören soll.

Unerwartete Hilfe bekommt der Schauspieler, der in Munich und Road to Perdition aufgetreten ist, nun von der Gegnerseite des Geheimagenten. Die Filmbösewichte haben sich geäussert und teilen mit, dass man dem neuen 007 doch bitteschön eine Chance geben soll.

Toby Stevens aus Die another Day sagt, dass der "alte" Bond immer klischeebeladener und unrealistischer geworden sei und man nun mit neuem Gesicht und neuen Stories sicherlich den richtigen Weg gegangen sei. Ausserdem sei Daniel Craig ein gutaussehender und sehr ernst zu nehmender Schauspieler, der es einfach nicht verdient habe, dass man ihm keine Chance in der neuen Rolle geben würde.

Der Urvater aller Bösewichte. Christopher Lee glaubt ebenfalls, dass man nun einen ausgezeichneten Schauspieler verpflichtet habe und man solle doch den Film dann erst mal gucken, bevor man sich anmasse, bereits im Voraus ein Urtreil zu fällen.

Die beiden mögen in den Filmen nicht die sympathischsten Zeitgenossen sein, aber Recht haben sie allemal. Also freuen wir uns auf Casino Royale, hoffen auf einen besseren Titelsong als das letzte Mal und lassen uns überraschen, wie denn James Bond wirklich so geworden ist, wie man ihn kennt.

Teilen
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen
Datum
Autor
Quelle
diverse Newsseiten
Themen
Mehr
Daniel Craig, der falsche Bond?