Tom Cruise doziert nicht über Psychiatrie

Tom Cruise hat einen ziemlich dicken Hals wegen einer Pressemitteilung, die fälschlicherweise eine Vorlesung über Psychiatrie ankündigt, bei der sich der Hollywood Star zu Themen wie "Die Erfindung der Schizophrenie" und "Umgang mit sexueller Desorientierung" äussern sollte. Ein kurzes Telefonat mit Cruises Anwalt Bert Fields, der in der Pressmitteilung erwähnt wird, ergab nun, dass es sich um einen Scherz handelt. Tom gebe keine Vorlesungen, täte er es trotzdem, würde er Tickets verkaufen, liess sein Anwalt verlauten.

Wir erinnern uns. Cruise war im Juni dieses Jahres Gast in der "Today Show", dem beliebtesten Frühstücksfernsehen der USA. Was als lustiges Geplänkel über seinen neuen Film und die Liebe zu Katie Holmes begann, artete bald in eine intensiv geführte Diskussion über die Psychiatrie und Antidpressiva aus. Cruise, der seine Kollegin Brooke Shields persönlich angriff, weil sie postnatale Depressionen mit Medikamenten kurierte, bezeichnete den Journalisten, der ihn daraufhin ansprach, als "Schwätzer" (a glib).

Roland Meier [rm]

Roland sammelt 3D-Blu-rays, weil da die Publikationen überschaubar stagnieren, und kämpft im Gegenzug des Öfteren mit der Grenze der Speicherkapazität für Aufnahmen bei Swisscom TV. 1200 Stunden Film und Fernsehen ständig griffbereit sind ihm einfach nicht genug.

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Radar Online
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