Inselflop - wer ist schuld?

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Er war als Sommer-Blockbuster gestartet und konnte in den USA die in ihn gesetzten Hoffnungen bei weitem nicht erfüllen. The Island, directed by Michael Bay, machte bis Ende July in den USA nur grad knappe 25 Millionen Dollars Umsatz. Zu wenig fürs produzierende Studio Dreamworks und die Produzenten. Aber wer ist schuld dran?

Aufs schöne Wetter kann mans nicht schieben, das wäre zu einfach. Ein Film von Michael Bay ist normalerweise auch in heissen Sommermonaten ein Garant für volle Kinokassen. Den überforderten Kinozuschauern will man auch keine Schuld geben, da der Film nur ansatzweise von der Bay'schen Hau-drauf-Action abweicht. Also lässt man den Frust an den Schauspielern aus.

Ewan McGregor und Scarlett Johansson sollen also am schwachen Einspiel Schuld sein. "Die sind Superstars von morgen, die zwei Schauspieler, aber sie sind keine Superstars von heute.", tönt es aus den Chefetagen. Ausserdem wurde der hübschen Schmollippe Johansson an den Kopf geworfen, dass "ehrlich gesagt selbst geringere TV-Darstellerinnen eine bessere Verbindung zum Publikum gehabt hätten."

Dass solche Sprüche natürlich nicht unbedingt auf Gegenliebe stossen, dürfte jedermann klar sein. Aus dem Hause von Scarlett Johansson hört man nun Zitate wie: "Das ist ein deutliches Beispiel dafür, wie Produzenten den schwarzen Peter anderen zuschieben und keine Verantwortung für ihren Anteil an den Fehlern übernehmen, die in der Produktion und im Marketing gemacht wurden." Ebenfalls seien die Produzenten nur dreimal am Set und ansonsten praktisch unerreichbar gewesen.

Glücklicherweise spielte The Island ausserhalb amerikanischen Bodens inzwischen eine Menge Kohle ein, so dass sich diese Diskussionen und Schuldzuweisungen wohl bald in Rauch auflösen werden oder diejenigen, die darüber berichten sich wohl selber bald auf The Island finden könnten.

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sf-radio.net
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Der Hauptverantwortliche?
Dreamworks SKG