Horror à la Tarantino

Miramax ist Geschichte. Doch die Gründer des erfolgreichen Produktionshauses, die Gebrüder Weinstein, lassen sich nicht so einfach aus dem Geschäft buxieren. Die neue Firma steht (Dass die Finanzierung gesichert ist, wurde schon in Cannes bekannt gegeben) und wurde provisorisch auf den Namen "The Weinstein Co" getauft. Der definitive Name wird im Sommer bekannt gegeben. Erste Filmprojekte sind aber schon "in der Pipeline". Wenig überraschend haben die alten Kumpels aus goldenen Miramax Tagen ihre Hände im Spiel.

Quentin Tarantino und Robert Rodriguez spannen nach From Dusk till Dawn und Sin City erneut zusammen und drehen je einen 60minütigen Horrorfilm für ein mit The Grind House betiteltes Projekt. Grindhouses waren früher Kinos, die Filme zeigten, die zu brutal waren für den Mainstream - oft Kung Fu- und Samuraifilme aus der dem fernen Osten. Tarantino hofft auf den Beginn einer Serie.

Nicht weniger spannend sind die anderen Projekte von Weinstein Co.

- Wolf Creek ein australischer Horrorfilm.

- Matador eine schwarze Komödie um einen Auftragsmörder. Hauptrolle: Pierce Brosnan.

- Transamerica - ein Transexuellen Drama. Für ihre Rolle wurde Felicity Huffman am Tribeca Film Festival in New York ausgezeichnet.

- The Promise das neue Epos vom Chinesen Chen Kaige (Together)

- Mrs. Henderson Presents mit Judi Dench und Bob Hoskins.

- The Gathering mit Christina Ricci.

- Feast ein weiterer Horrorfilm.

- Breaking & Entering - der neue von Anthony Minghella, der wie schon in The talented Mr. Ripley wieder mit Jude Law zusammen arbeitet.

- Pulse - das Remake von Kairo. Richtig geraten, nicht aus Ägypten, sondern ein weiterer japanischer Schocker, der verwestlicht wird.

- Killshot - eine weitere Adaption eines Buches vom Elmore Leonard. Tarantino ist der ausführende Produzent.

Scary Movie 4 kommt an Ostern 2006 in die US-Kinos.

- und zu guter letzt Sin City 2, von dem man auf diesen Seiten ja schon lesen konnte.

Roland Meier [rm]

Roland sammelt 3D-Blu-rays, weil da die Publikationen überschaubar stagnieren, und kämpft im Gegenzug des Öfteren mit der Grenze der Speicherkapazität für Aufnahmen bei Swisscom TV. 1200 Stunden Film und Fernsehen ständig griffbereit sind ihm einfach nicht genug.

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Reuters
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Was ist Grindhouse?