Disney nimmt Stellung zu Miramax und Pixar

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Am Rande einer Konferenz in New York nahm Disney-Boss Michael Eisner Stellung zur Möglichkeit einer Verlängerung des Pixar-Deals und zur Entscheidung, Fahrenheit 9/11 nicht zu verleihen.

"Ich bin ein ewiger Optimist", antwortete Eisner auf die Frage, ob Disney alles versucht, die erfolgreiche Partnerschaft mit Pixar zu erneuern. "Ich habe schon immer gedacht, dass es in Pixars Interesse ist, weiterhin mit der Walt Disney Co. zu kooperieren" sagte er und zitierte Faktoren wie die Vormacht des Konzerns im Marketing und die Kontrolle über den bisherigen Output an Pixarwerken.

"Aber wir können nur für die Hälfte des Deals verantwortlich sein" fügte Eisner bei und räumte ein, dass Disney momentan nicht in Verhandlungen mit Pixar steht, seit diese sich im Januar entschieden haben, von Disney wegzukommen. Er betonte, dass Disney mehr als 20 Eigenproduktionen an computer-animierten Filmen in Arbeit hat, weil "die 2-D Sachen bald der Vergangenheit angehören, wie dies auch mit den Schwarz-Weiss-Filme schon geschah."

Eisner sagte auch, dass die Beziehung zu den Miramax Bossen Bob and Harvey Weinstein immer noch Gegenstand von Diskussionen sei, aber er beharrte darauf, dass Miramax in jedem Fall Teil des Disney-Imperiums bleiben wird.

Auf die Frage, ob Miramax auch in fünf Jahren noch zum Konzern gehören würde, antwortete Eisner: "Das ist, wie wenn sie fragen würden, ob Disneyland in fünf Jahren noch ein Teil von Disney sein wird. Wir besitzen Miramax Films zu 100%."

Er verteidigte auch die Entscheidung Disneys, nicht in den Release von Fahrenheit 9/11 involviert zu sein, aus wirtschaftlichen Gründen und nicht der Zensur wegen, wie er betonte.

"Ich denke Investoren erwarten von Managern, dass Entscheidungen aufgrund von gutem Geschmack und hoher Qualität getroffen werden", sagte Eisner. Das Unternehmen befand, es sei es nicht wert "wegen einem Film" etwa die Hälfte des Volkes zu befremden.

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