Die aufregendsten Filme von 2019, die noch KEINEN Schweizer Kinostart haben, Teil 1

Wir freuen uns bekanntermassen auf viele Filme, die 2019 in die Schweizer Kinos kommen. Doch unsere Liste wäre noch viel länger. Denn einige potentielle Klassefilme haben noch gar kein Startdatum.

Jojo Rabbit © Fox

Jedes Jahr werden dermassen unzählige Filme produziert, dass der normale Filmgucker gar nicht mehr nachkommt. Es wird dann meistens auf die grossen Kisten von Marvel und Co. konzentriert, die ihren Schatten schon weit vorauswerfen. Doch jedes Jahr werden auch kleinere, vielversprechende Filme produziert, von denen man dann eher später als früher erfährt. Wir wollen an diesem Zustand nun jedoch etwas ändern. Wir haben uns für euch durch die Filmdatenbanken dieser Welt gekämpft und präsentieren euch in einem dreiteiligen Special jene Filme, bei denen ihr wohl sofort sagen werdet: "Wow, wieso habe ich noch kaum etwas von diesem Film gehört, und warum hat das Teil noch keinen Schweizer Kinostart?!" Alle parat? Ok, here we go!

Jojo Rabbit

© 20th Century Fox

Regie: Taika Waititi
Cast: Taika Waititi, Scarlett Johansson, Sam Rockwell, Roman Griffin Davis
Um was es geht: Weil er während des Zweiten Weltkriegs Mühe hat, sich zurechtzufinden, wendet sich ein deutscher Junge an seinen imaginären Freund Adolf Hitler.
Wieso wir nicht warten können: Der Neuseeländer Taiki Waititi macht nicht erst seit Thor: Ragnarok lustige Filme. In seinem neusten Werk nimmt sich Waititi nun Adolf Hitler vor. Das Skript wurde von Waititi schon 2012 geschrieben und basiert auf dem Buch "Caging Skies" von Christine Leunens. Das Drehbuch war dann sechs Jahre lang auf der "Black List", welche die besten noch nicht verfilmten Skripts auflistet. Kriegen wir hier den Great Dictator unserer Generation?

Knives Out

© Lucasfilm

Regie: Rian Johnson
Cast: Daniel Craig, Chris Evans, Ana de Armas, Michael Shannon, Jamie Lee Curtis
Um was es geht: Ein modernes Mord-Mystery im Stile alter Agatha-Christie-Fälle wie Murder on the Orient Express.
Wieso wir nicht warten können: Auch wenn Regisseur Rian Johnson jetzt nicht gerade den beliebtesten Star-Wars-Film aller Zeiten gedreht hat, gehört er immer noch zu den spannendsten Regisseuren, die wir momentan haben. Knives Out wird ein "Whodunit" und der Cast könnte kaum besser sein. Wer schon The Hateful Eight und Bad Times at the El Royale mochte, wird um Knives Out wohl kaum herumkommen.

Little Women

© Universal

Regie: Greta Gerwig
Cast: Saoirse Ronan, Emma Watson, Timothée Chalamet, Meryl Streep
Um was es geht: Die Geschichte von vier Schwestern, die während dem US-Bürgerkrieg aufwachsen.
Wieso wir nicht warten können: Mit ihrem Solo-Regie-Debüt Lady Bird verzauberte Greta Gerwig die Filmwelt. Als ihr Nachfolgewerk hat sie sich den berühmten Roman von Louisa May Alcott (bei uns besser bekannt unter "Betty und ihre Schwestern") vorgenommen. Zwar wurde die Story schon einige Male verfilmt (unter anderem 1994 mit Susan Sarandon, Winona Ryder, Kirsten Dunst und Christian Bale), doch lässt sich der Cast dieser Neuadaption ebenfalls mehr als sehen. Bisher der Film mit dem grössten Oscar-Buzz für die Verleihung von 2020.

The Dead Don't Die

© Filmcoopi

Regie: Jim Jarmusch
Cast: Bill Murray, Tilda Swinton, Adam Driver, Tom Waits, Steve Buscemi, Chloë Sevigny
Um was es geht: Ein weiterer Zombie-Film.
Wieso wir nicht warten können: "Nicht schon wieder was mit Zombies", werden sich jetzt viele denken. Tja, die haben wohl kaum die Punkte "Regie" und "Cast" durchgelesen. Nachdem er sich in Only Lovers Left Alive den Vampiren zuwandte, hat sich Querkopf Jim Jarmusch nun die Zombies vorgenommen. Star Bill Murray soll sich beim Durchlesen des Drehbuchs schlappgelacht haben. Bleibt zu hoffen, dass wir dies auch tun werden. Erwartet einfach kein Gag-Festival. Denn Jarmusch ist immer noch Jarmusch.

The Day Shall Come

© Praesens Film

Regie: Christopher Morris
Cast: Anna Kendrick, Miles Robbins, Denis O'Hare, Pej Vahdat, Jim Gaffigan
Um was es geht: Ein FBI-Agent hat Ärger mit seinen Vorgesetzten.
Wieso wir nicht warten können: Christopher Morris wird jetzt nicht gerade jedem ein Begriff sein. Doch der Engländer gehört zu den lustigsten Personen im Vereinigten Königreich. Nicht nur spielte er in der kultigen TV-Serie The IT Crowd den idiotischen Chef Denholm Reynholm, sondern er schrieb und inszenierte auch die rabenschwarze Terroristenkomödie Four Lions. Für seinen ersten US-Film hat er mit Anna Kendrick zusammengespannt, die eh meistens super ist.

Chaos Walking

© Lucasfilm

Regie: Doug Liman
Cast: Tom Holland, Daisy Ridley, Cynthia Erivo, Mads Mikkelsen
Um was es geht: In ferner Zukunft bevölkert die Menschheit einen Planeten, auf dem es keine Privatsphäre gibt.
Wieso wir nicht warten können: Beim Auftakt einer dystopischen Jugendbuchtrilogie lassen uns bereits die involvierten Personen gespannt aufhorchen. Neben Spider-Man Tom Holland und Rey Daisy Ridley vor der Kamera und Doug Liman (Edge of Tomorrow) auf dem Regiestuhl überrascht besonders das Drehbuch, bei dem u.a. Buchautor Patrick Ness (der bereits sein Buch A Monster Calls in ein grossartiges Skript umgewandelt hat), John Lee Hancock (The Blind Side) und Mister Eternal Sunshine of the Spotless Mind Charlie Kaufman mitwirkten. Vor allem letzterer Name verspricht einiges, denn Chaos Walking zeigt eine Welt, in der die Gedanken aller männlichen Wesen (auch Tiere!) für alle anderen hör- und sichtbar werden. Allein um zu sehen, wie diese abgefahrene Idee filmisch umgesetzt wird, warten wir gespannt auf einen Release.

Domino

© Ascot Elite

Regie: Brian De Palma
Cast: Nikolaj Coster-Waldau, Guy Pearce, Carice van Houten
Um was es geht: Ein Kopenhagener Polizist will an dem mysteriösen Mörder seines Partners Rache nehmen.
Wieso wir nicht warten können: Bei Brian De Palma ist es immer "Hit or Miss". Manchmal haut er geniale Filme raus, manchmal weniger gute. Ob Domino mal wieder ein guter ist? Speziell: Die simple und dreckige Cop-Story ist eigentlich schon seit einem Jahr abgedreht. Hoffentlich hat dies nichts mit der Qualität des Filmes zu tun. Die Neugierde hat dies aber definitiv nach oben geschraubt.

Benedetta

© Pathé Films

Regie: Paul Verhoeven
Cast: Charlotte Rampling, Lambert Wilson, Virginie Efira, Olivier Rabourdin
Um was es geht: Eine Nonne wird in Italien im 17. Jahrhundert von religiösen und erotischen Visionen geplagt
Wieso wir nicht warten können: Jeder Film von Paul Verhoeven ist ein Ereignis. Der Mann brachte uns immerhin Robocop, Total Recall, Starship Troopers und ...ähm... Showgirls. Der Holländer ist immer für eine Provokation gut, und wenn man die Inhaltsangabe durchliest, wird auch sein Neuster wieder für viele rote Köpfe sorgen.

Roads

© Warner Bros.

Regie: Sebastian Schipper
Cast: Ben Chaplin, Fionn Whitehead, Moritz Bleibtreu
Um was es geht: Ein 18-jähriger Brite klaut das Auto seines Stiefvaters, um seinen echten Vater zu suchen. Unterwegs nimmt er den kongolesischen Flüchtling William mit und freundet sich mit ihm an.
Wieso wir nicht warten können: Mit seinem One-Take-Wonder Victoria verblüffte der Deutsche Sebastian Schipper die Zuschauer weltweit. Was der Mann vor allem am Ende an Spannung erzeugte, war kaum mehr erträglich. Das schürt natürlich Erwartungen an sein neustes Werk, für welches er Dunkirk-Star Fionn Whitehead verpflichten konnte. Kommt Roads nur annähernd an die Qualität von Victoria heran, sind wir schon sehr zufrieden.

Hellboy

© Universum Film

Regie: Neil Marshall
Cast: David Harbour, Milla Jovovich, Ian McShane, Sasha Lane
Um was es geht: Dämon Hellboy nimmt es mit seinem Team mit der rachsüchtigen Blutkönigin auf.
Wieso wir nicht warten können: Zugegeben, wir hätten auch lieber einen dritten Teil von Guillermo del Toro gesehen. Doch für dieses Reboot hat Lionsgate einiges an Talent versammelt. In der Titelrolle ist nun neu David Harbour (Hopper aus Stranger Things), als Bösewichtin gibt es Milla Jovovich und auf dem Regiestuhl sitzt der bisher kaum enttäuschende Neil Marshall, welcher nicht nur The Descent und Centurion, sondern auch die blutige Game of Thrones-Episode "Blackwater" inszeniert hat. Zurückhalten musste sich Marshall übrigens nicht: Es ist dies der erste Hellboy-Film mit einem R-Rating (ab 17 Jahren).

To be continued...

Quelle: OutNow.CH

08.01.2019 11:45 / crs


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