Countdown to Halloween 2018 - Tag 11: Meet the Blacks

Ganz ohne Trara wurde eine Parodie zur erfolgreichen Purge-Reihe abgedreht und fast niemand hat's gemerkt. Ist "Meet the Blacks" wirklich so schlimm wie viele Parodien des letzten Jahrzehnts?

Genre: Blaxploitation-Horror-Parodie
Laufzeit: 94 Min.
Jahr: 2016 (USA)
Regie: Deon Taylor
Cast: Mike Epps, Zulay Henao, Alex Henderson

Weshalb Meet the Blacks ?

Als grosser Fan der The Purge-Reihe war ich auf eine masochistische Art schon länger interessiert mir diese Parodie "anzutun". Es soll gesagt werden, dass ich Filmen wie Scary Movie und Horrorkomödien generell gelinde gesagt sehr kritisch gegenüberstehe. So war es dann auch eine ziemliche Herausforderung, die 95 Minuten von Meet the Blacks durchzuhalten...

Worum geht's?

Mit dem von einem gefährlichen Drogenboss gestohlenen Zaster zieht Carl Black (Mike Epps) mit seiner Familie von Chicago nach Beverly Hills. In seiner Luxusvilla fühlt er sich sogar von der kommenden "Purge" sicher. Doch die Gangster aus seiner Vergangenheit sind bereits unterwegs, um das verschwundene Geld einzutreiben...

Wie war's?

Entwarnung: So grottig wie die sogenannten "Filme" von Friedberg/Seltzer (Epic Movie und Konsorten) ist Meet the Blacks bei Weitem nicht. Vor lauter Absurdität konnte ich sogar ein paar wenige Male lachen und handwerklich ist der Film auch in einer anderen Liga. Der Film hat ein ganz anderes Problem: Die Familie ist zu unsympathisch. Gerne häte ich mich auf die Seite von Carl Black gestellt und mitgefeiert, wenn er Blaxploitation mässig mit der weissen Nachbarschaft aufräumt. Dies hätte ziemlich Potential gehabt. Stattdessen ist die Familie mit ihrem immer wütenden Vater, dem unangebrachten Cousin, der gerne masturbiert, und der Tochter mit Quiekstimme nicht unbedingt der Stoff aus dem coole Kinohelden sind. Der Humor ist teilweise etwas unangebracht und geht, vor allem wenn der Cousin "lustig" sein soll, zu weit. Ganz so schlimm war's aber nicht und Meet the Blacks hat seine guten Seiten, wenn auch zu wenige um ihn wirklich empfehlen zu kännen.

Die nackten Zahlen

Filmbewertung: 2/6
Gruselfaktor:1/6
Gorefaktor: 3/6
Anzahl Jumpscares: 10

Quelle: OutNow.CH

11.10.2018 10:00 / ma


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