Countdown to Halloween 2018 - Tag 5: Kirsty

Auf VoD-Portalen klickt man sich oft durch und entscheidet sich am Schluss ziemlich zufällig für irgendetwas. So erging es auch Marco, der heute auf einen unbekannteren Slasher stiess.

Genre: Survival-Single-Location-Chase-Movie-Slasher
Laufzeit: 86 Min.
Jahr: 2014 (USA)
Regie: Luigi Cozzi
Cast: Haley Bennett, Ashley Greene, Lucas Till

Weshalb Kristy?

Beim Durchklicken auf einer bekannten VoD-Plattform stiess ich auf diesen Film, der noch "ganz interessant" aussah. Eine Methode, mit der wir schon damals in Videotheken nach Schmankerln Ausschau gehalten haben.

Worum geht's?

Thanksgiving auf dem College. Justine (Haley Bennet aus The Magnificent Seven) bleibt über die Feiertage als einzige Schülerin auf dem Campus. Nur ein Security-Beamter und der Hauswart sind noch auf dem Gelände, als eine Gruppe Sektenmitglieder auftaucht, die es auf die unschuldige Justine abgesehen haben.

Wie war's?

Manchmal können tiefe oder gar keine Erwartungen ein Segen sein. Bis auf das Cover war mir gar nichts bekannt. Nach einem verwirrenden und brutalen Beginn befürchtete ich, der Film könnte sich im Untraceable-Territorium bewegen und uns wieder einmal erzählen, wie böse das Internet ist. Doch dieser Aspekt beschränkte sich dann auf ein Minimum. Statdessen bietet der Film eine einzige Hetzjagd mit einigen wirkungsvollen Spannungssequenzen. In der spannendsten Szene, die in der Küche spielt, geht das Kratzen eines Messers auf einer Oberfläche durch Mark und Bein.

Hauptdarstellerin Haley Bennett vereint die beiden notwendigen Aspekte einer "Scream Queen": Zu Beginn verletzlich und verängstigt, wird die im letzten Drittel zum Badass. Da die Kamera während der ganzen Laufzeit dicht an ihr dranbleibt, ist diese starke Präsenz enorm wichtig. Die psychopathischen Killer mit Alufolie im Gesicht und gepiercten Nasen hingegen wirken leider ziemlich lächerlich. Dies, in Kombination mit gezählten 23 Jumpscares, von denen mich kein einziger wirklich zu erschrecken vermochte, reduziert die Spannung leider ziemlich.

Punkten kann der Film aber mit seiner Licht- und Kameraarbeit, die ganz nach meinem Geschmack daherkommt. Es wird viel mit verschiedenfarbiger Beleuchtunfg und Rauch- und Dampf gearbeitet, und der ausgestprbene Campus wird perfekt in Szene gesetzt. Eine ziemliche Überraschung, die mit stärkeren Bösewichten wohl die volle Punktzahl verdient hätte. Aber mit dieser Meinung stehe ich wohl ziemlich alleine...

Die nackten Zahlen

Filmbewertung: 5/6
Gruselfaktor: 3/6
Gorefaktor: 2/6
Anzahl Jumpscares: 23

Für Fans von...

Duel
Urban Legend

Quelle: OutNow.CH

05.10.2018 09:00 / ma


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