"Guardians of the Galaxy Vol. 3": James Gunn wird nicht Regie führen

Disney bleibt hart: Trotz Protesten der Fans, Schauspieler und Crew, wird James Gunn "Guardians of the Galaxy Vol. 3" nun definitiv nicht inszenieren. Disney und der Regisseur gehen getrennte Wege.

Zwischenzeitlich sah es mal so aus, dass eine Rückkehr von James Gunn möglich wäre. Marvel-Studio-Boss Kevin Feige setzte sich persönlich für den bei Disney gefeuerten Regisseur ein. Nur leider hat dies auch nicht wirklich etwas gebracht und es sieht jetzt tatsächlich so aus, dass man für Guardians of the Galaxy Vol. 3 ein neuer Regisseur gefunden werden muss. Nach Berichten eines amerikanischen Branchenmagazins bleibt Disney-Filmchef Alan Horn bei der Entscheidung, nicht weiter mit Gunn zusammenzuarbeiten. Ein Treffen der beiden habe nichts daran geändert. Gunn geriet unter Beschuss, weil er in alten Tweets Witze über Pädophilie und Vergewaltigungen gemacht hatte. Horn habe dem Treffen nur zugestimmt, weil er mit Gunn reinen Tisch machen wollte. Das Gespräch soll freundlich und professionell über die Bühne gegangen sein. Gunns Rauswurf begründete Horn damit, dass die Aussagen der Tweets nicht mit den Werten von Disney vereinbar seien. Dieses Statement zerschlägt die Hoffnung über eine Rückkehr des Regisseurs endgültig.

So waren die Proteste der Fans, der offene Brief der "Guardians"-Besetzung und Dave Bautistas Drohung, dass er ohne Gunn nicht mehr bei Guardians of the Galaxy Vol. 3 mitspielen werde, vergeblich. Chris Pratt sagte nun in einem Interview, dass jetzt nach vorne geschaut werden müsse und verriet seine weiteren Gedanken dazu: "Es ist einfach keine Zeit. Wir alle lieben James und er ist ein guter Freund von uns, doch wir lieben es auch wirklich, die Guardians of the Galaxy zu spielen. Es ist für alle eine komplizierte Situation. Wir wollen nun einfach vorankommen, das Richtige tun und die besten Menschen sein, die wir sein können." Demnach sieht auch Chris Pratt keine Zukunft mehr für eine gemeinsame Zusammenarbeit mit James Gunn und Disney. Und Kevin Feige, der bei dem Treffen zwischen Horn und Gunn nicht teilnehmen konnte, stehe inzwischen auch hinter der Entscheidung seines Bosses. Somit müssen Disney und Marvel weiterhin nach einem neuen Regisseur für Guardians of the Galaxy Vol. 3 suchen. Die Dreharbeiten sollen Anfang 2019 beginnen und das Skript von James Gunn wird trotz Trennung dafür verwendet.

Quelle: Variety

16.08.2018 11:21 / mig


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