Bloody Hell: Vorschau zu Ridley Scotts "Alien: Covenant"

Soeben wurde der erste Trailer zum langersehnten "Prometheus"-Sequel veröffentlicht. Wir konnten an einem Screening schon etwas mehr sehen - und kamen danach leicht verstört aus dem Kino.

Noch zwei Filme bis zu Alien

Alien: Covenant ist laut Ridley Scott der zweite Film einer Alien-Prequel-Trilogie, die mit Prometheus vor vier Jahren begonnen hat. Ähnlich wie die Planet of the Apes-Prequel-Reihe möchte Scott zeigen, wie es zu den Geschehnissen in Alien kam, oder besser gesagt, wie das Alien nach dem Design von H.R. Giger genau entstanden ist. Am Ende von Prometheus sahen wir, wie ein alienähnliches Monster dem Körper eines Konstrukteurs entschlüpfte. Wie es mit diesem Wesen weitergeht, werden wir wohl nicht erfahren. Alien: Covenant wird auf einem anderen Planeten spielen. Die Mannschaft des Kolonienraumschiffs Covenant will einen Planeten erkunden, den sie als unentdecktes Paradies klassifiziert haben. Dort wird aber, ganz der Saga entsprechend, das Grauen warten.

Hello, David

Gezeigt wurden uns an der Präsentation von 20th Century Fox zwei Szenen sowie der Trailer. In der ersten Szene sehen wir, wie die Crew der Covenant sich auf die Landung auf dem Planeten vorbereitet. Unter den vielen neuen Gesichtern (u.a. Katherine Waterston, Billy Crudup und Danny McBride) gibt es auch ein bekanntes Gesicht zu entdecken. Jenes von Michael Fassbender als Android David. Es ging aus der Szene nicht hervor, ob es sich um denselben manipulativen David wie in Prometheus handelt, oder einfach um einen neuen Androiden desselben Modells. Auch wenn Ungewissheit durchaus angsteinflössend sein kann, wurden wir bei der zweiten Szene danach so richtig ob dem gebotenen Terror durchgeschüttelt.

Chestburster sind so 1979...

Ridley Scott gab im Vorfeld bekannt, dass er einen überaus brutalen Film schaffen wollte. Er erinnerte sich an eine Preview zu Alien und wie er selbst den Kinosaal verlassen musste, weil sein eigener Film so unheimlich und extrem war. Dies möchte der Regisseur mit Covenant nun toppen. Dies war definitiv keine leere Versprechung. In der zweiten gezeigten Szenen bekamen wir eine sogenannte Chestburster-Szene (ein Alien dringt vom Inneren eines menschlichen Körpers nach aussen) zu sehen. Wobei das Lexikon der Alien-Franchise nun auch das Wort "Backburster" aufnehmen muss. Denn das Alien in dieser Szene entscheidet sich, durch den Rücken auszubrechen. Da wir Menschen ja dort eine Wirbelsäule haben und das arme Opfer gerade oben ohne ist, sind wir Zeuge einer überaus hässlichen Szene, nach der das Popcorn schön weit weg gestellt wird. Dass das Viech weiss ist (keine gute Alien-Farbe, wie wir seit Resurrection wissen), fällt dabei nicht mal negativ auf. Zu verstörend ist das Ganze.

Mal was Neues?

Nachdem der Puls runter ist und die Präsentation beendet war, mussten wir uns aber schon fragen, was nun genau vom Plot her an diesem Alien-Film anders als bei Prometheus sein soll. Denn auch dort landete eine Crew auf einem fremden Planeten, fing sich was ein, das sie dann den Rest des Filmes bekämpfen mussten. Dank der Dialogzeilen im Trailer, welche Michael Fassbender zum Besten geben darf, ist aber die Hoffnung da, dass die Geschichte interessant weitergeführt wird. Rein von den Bildern her wird Alien: Covenant definitiv ein Film, den man auf der grossen Leinwand sehen muss und der einen um ruhigen Schlaf bringen kann. Da steht uns ein Höllentrip bevor. Oder um es mit den Worten von Private Hudson zu sagen: "We're on an express elevator to hell, going down!"

Alien: Covenant kommt am 18. Mai 2017 in die Kinos.

© 2016 Twentieth Century Fox Film Corporation. All Rights Reserved.

Quelle: OutNow.CH

25.12.2016 07:45 / crs


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