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Die 11 Must-Watch Japan-Horrorfilme

In "Sadako vs. Kayako" geben sich die zwei übelsten Geisterfratzen aus "Ringu" und "Ju-On" endlich auf die Kappe. Wir lehren euch parallel dazu das Fürchten mit den 11 Must-Watch Japan-Horrorfilmen.

Nicht schon wieder "Atemlos"!!!!!!

Darauf mussten die Fans lange warten: Nachdem sich bereits die Herren Krueger und Voorhees in Freddy vs. Jason prügeln durften, doppeln die zwei charmanten Geisterdamen Sadako (a.k.a. Brunnenschlampe) und Kayako (a.k.a. Treppenluder) nach und messen sich im Zweikampf. Was zunächst als Gerücht und dann als billige Marketingmasche begann, wird zum bitteren Ernst - Sadako vs. Kayako erscheint am 18. Juni in Japan und gesellt sich zu den vielen anderen Horrorfilmen, welche das Land der aufgehenden Sonne zu bieten hat. Wir haben 11 Highlights herausgepickt.

11. The Shock Labyrinth 3D (Senritsu Meikyu)


Booo, wer wagt sich ins Gruselkabinett? Takashi Shimizu versucht, den Japan-Horror in 3D auf die Zuschauer loszulassen. Das Drama erzählt die Story eines Streichs, welcher natürlich fürchterlich in die Hose geht und Jahre später einen Rachegeist heraufbeschwört. Dabei setzt The Shock Labyrinth 3D gerade durch seine wechselnden Zeitebenen und das klaustrophobische Setting mehr auf eine unangenehme Stimmung als auf plumpen Horror.

10. The Curse (Noroi)


Vom Stil her ein klassisches Mockumentary, erzählt Noroi die Geschichte des Paranormal Investigators Kobayashi, welcher vor seinem mysteriösen Tod einem Fluch auf der Spur war. Tja, und unser Fluch ist es jetzt, seine Story anhand von Aufnahmen mit der Wackelkamera erleben zu dürfen. Vom Stil her zeigt der Film nichts, was wir nicht schon gesehen hätten. Aber urteilen wir nicht zu schnell: Hie und da erschrecken wir fürchterlich!

9. Teke Teke


Angeblich soll es sich bei Teke Teke um eine japanische Sage handeln, bei der eine junge Frau (vermutlich eine Schülerin) von einem Zug erfasst und zweigeteilt wurde. Nun ist ihr Oberkörper sozusagen als Rachegeist unterwegs und verfolgt hilflose Schülerinnen, indem sie sich mit den Händen vorwärtsbewegt ("Ticketicketicke"). Das 10-kleine-Jägermeister-Prinzip ist trotz der absurd klingenden Ausgangslage ziemlich effektiv. PS: Würde der Rachegeist mal die Fingernägel schneiden, würde der Film wohl "Toko Toko" heissen.

8. Dark Water (Honogurai Mizu no soko kara)


Ja, Wasser kann auch ohne den weissen Hai Angst einjagen: Das US-Remake mit Jennifer Connelly setzte mehr auf Drama, das Original von Hideo Nakata hingegen auf sehr effektive (aber unblutige) Schreckmomente. Eine alleinerziehende Mutter zieht mit ihrer kleinen Tochter in eine neue Wohnung. Was zunächst wie ein Wasserschaden an der Wohnzimmerdecke aussieht, deutet auf ein fürchterliches Verbrechen hin, bei dem ein Kind wiedermal Geist spielen darf. Pflatsch!

7. Reincarnation (Rinne)


The Shining auf Japanisch: Die Geistergeschichte, in der eine junge Nachwuchsschauspielerin während den Dreharbeiten zu einem Dokfilm über mysteriöse Todesfälle in einem Hotel von der Seele einer Ermordeten besessen wird, erzählt niemand anderes effektiver als unser Horrormeister Takashi Shimizu. Der Film besticht durch effektive Jump-Scares, Geisterfratzen und eine dramatische Story.

6. One Missed Call (Chakushin Ari)


Unsere Technik wird uns alle einmal umbringen. Etwa so könnte die Tagline dieses Klassikers lauten. Yasushi Akimotos Story konnte sich bereits mehrerer Fortsetzungen erfreuen. Darin erhalten Jugendliche mysteriöse Anrufe von ihren eigenen Nummern, welche sich als Todesbotschaften entpuppen - denn bald darauf sterben sie. Obwohl der Film auf der Erfolgswelle der japanischen Horrorfilme mitsurft, besitzt er doch eine gewisse Einzigartigkeit, um auf unserer Liste den sechsten Platz zu ergattern.

5. Pulse (Kairo)


Geister als Metapher für die Gefahr, welcher wir uns mit der grenzenlosen Vernetztheit im Internetzeitalter hingeben. Verschiedene Charaktere sehen geisterhafte Erscheinungen, welche im Zusammenhang mit einer ominösen Diskette stehen. Der Klassiker von Kiyoshi Kurosawa punktet durch seinen traumhaften, düsteren und depressiven Stil und ist bis heute ein gefeiertes Genre-Exempel. In Pulse wird wenig gesprochen, was umso furchteinflössender wirkt. Hier blickt uns der Horror zwischen den Zeilen an und lässt uns auch nach dem Abspann nicht mehr los.

4. Audition (Odishon)


Takashi Miike ist eigentlich der Meister des brutalen Yakuza-Kinos und zelebriert einen hohen Gewaltfaktor, vermischt mit schnellen Cuts und poppiger Musik. Mit Audition geht der Kultregisseur einen ganz anderen Weg. Ein Witwer sucht anhand eines Castings eine neue Liebe. Wow, heute hätte er Tinder. Miike erzählt ein düsteres und gemächlich voranschreitendes Drama, welches am Schluss zum sadistischen Albtraum mutiert. Man kann nicht hinsehen, aber wegsehen halt auch nicht.

3. Suicide Club (Jisatsu Sâkuru)


Surreal, kitschig und abstrakt - so stellt man sich einen japanischen Horrorfilm vor, der trotz plakativer Gewalt auch einen Schuss Humor besitzt und viel Spielraum für Interpretationen offen lässt. Fünfzig Schülerinnen springen vor den Zug. Platsch! Während die Polizei ratlos ist, spricht man auf der Strasse von einem Selbstmordclub, der im Zusammenhang mit einer Pop-Band steht. Sion Sonos Indie-Gruselschmaus hat sich unter Fans zum absoluten Liebling entwickelt. Schon nur die Anfangssequenz ist an Metzeleien kaum zu übertreffen.

2. The Ring (Ringu)


Spätestens seit den erfolgreichen Hollywood-Remakes mit Noami Watts weiss jeder, dass das Grauen auf dem Grund des Brunnens lauert. Das japanische Original ist die perfekte Mischung aus Thriller und Geisterstory mit einer dermassen simplen und effektiven Prämisse, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Jugendlich sterben sieben Tage nachdem sie sich eine ominöse VHS-Kassette reingezogen haben. Zum Glück ist heute VHS ein Fremdwort - damit wäre Sadakos Fluch wohl endgültig zerstört.

1. The Grudge (Ju-On)


Die traditionelle Geistergeschichte über den Groll, welcher nach einem gewaltsamen Tod am Ort des Verbrechens zurückbleibt, lässt niemanden mehr ruhig schlafen. Ju-On erzählt ein fürchterliches Beziehungsdrama, welches später zum nervenzerrenden Horrorfilm mutiert. Der erste Teil der Filmreihe ist verstörend und erschreckend zugleich. Auch wenn das Remake Sarah Michelle Gellar den Horror erneut erleben lässt: Takashi Shimizus Original bleibt punkto Gänsehaut-Faktor unübertroffen und ist daher unsere Nummer 1.

Welche Filme aus dem Land der aufgehenden Sonne bringen euch zum Gruseln?

Quelle: OutNow.CH

18.06.2016 10:30 / woc


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