"Kung Fu Panda 2": Interview mit Jack Black

Wir trafen den Panda persönlich anlässlich der Schweizer Premiere von "Kung Fu Panda 2" und sprachen mit ihm über inneren Frieden, wilde Synchronarbeit und über seine Co-Stars - mit irren Antworten.

Jack Black an der Schweizer Premiere

Jack Black an der Schweizer Premiere

OutNow.CH (ON): Hast du wie Po im Film selbst auch inneren Frieden gefunden?

Jack Black (JB): Den Schlüssel, der die Türe zum inneren Frieden öffnet, erhält man, wenn man im Moment lebt. Solange man nicht über die Zukunft oder die Vergangenheit nachdenkt, hat man inneren Frieden erreicht. Und obwohl ich das weiss: Ich habe überhaupt keinen inneren Frieden. Ich lebe ständig in der Vergangenheit und in der Zukunft. Obwohl in die Zukunft sehen kann ich nicht. Ich bin nicht Nostradamus. Wohl eher Nostra-dumb-ass.


ON: Was war für dich persönlich der grösste Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Film?

JB: Der erste war unheimlich, da wir nicht wussten, wie das fertige Produkt aussehen würde. Beim zweiten Teil wussten wir, wie alles in etwa aussehen wird, und so fühlte ich mich sicherer.


ON: Wie ernst hast du deine Synchronisationsarbeit genommen?

JB: Ich habe immer genau das gemacht, was Po im Film macht. Wenn Po kämpft, habe ich auch gekämpft. Das gab oft Probleme mit der Aufnahme, weil man dann hören konnte, wie sich meine Kleidung bewegt, und Pandas tragen ja gar keine Kleidung. Deshalb habe ich mich ganz oft bis auf die Unterhose und mein T-Shirt ausgezogen.


ON: Brauchtest du einen Stuntman?

JB: Nur wenn ich eine Treppe herunterfallen musste. Dann musste er das machen.


ON: Wie lange musstest du deine Texte wiederholen, bis die Regisseurin sagte, dass es jetzt gut sei?

JB: Ich mag es, so viele Takes wie nur möglich zu machen. Beim Animationsfilm ist das einfacher, weil man sich Zeit lassen kann, was beim Realfilm nicht geht, da man sich dort an einen Zeitplan halten muss. Bei einem Film wie Kung Fu Panda 2 dauert die ganze Arbeit drei Jahre. Du gehst das Skript an einem Tag ganz durch und kommst danach jeden Monat wieder vorbei, um deine Sätze zu perfektionieren und um neue zu sprechen, denn es gibt immer wieder Änderungen.


ON: Welchen Satz musstest du am meisten wiederholen?

JB: Das weiss ich gar nicht mehr. Kennst du Hannibal Lecter? Der konnte sich alles merken. Ich bin das Gegenteil davon.


ON: Deshalb versuchst du wohl, im Jetzt zu leben?

JB: Das stimmt. Ich muss, da ich gar keine andere Wahl habe. Ich kann mich nicht an meine Vergangenheit erinnern (lacht).


ON: Konntest du auch mal etwas improvisieren?

JB: Zuerst machte ich es nach dem Skript. Danach blödelte ich etwas herum. Ich kann dir jetzt aber nicht sagen, was alles im fertigen Film aus meinem Kopf ist und was im Drehbuch stand. "Skadoosh" war aber auf jeden Fall meine Idee - also bitte, gern geschehen (grinst).


ON: Lass uns etwas über deine Co-Stars reden. Aber machen wir es interessant. Ich gebe dir einen Namen, und du sagst mir das erste, was dir dazu einfällt.

JB: Das ist gefährliches Spiel, welches du mit mir hier spielen willst. Ich könnte Probleme bekommen.


ON: Was ist, wenn ich dir drei Sekunden zum Überlegen gebe? Ist das fair?

JB: (grinst) Nein, aber ich werde mein bestes geben. Und ich werde versuchen, mich an die 3-Sekunden-Regel zu halten.


ON: Dustin Hoffman.

JB: Tomate.


ON: Angelina Jolie.

JB: Schläger.


ON: Seth Rogen.

JB: Zwiebel.


ON: Lucy Liu.

JB: Cheeseburger.


ON: Gary Oldman.

JB: Taco.


ON: Jean-Claude van Damme.

JB: Liebe.


ON: Jeffrey Katzenberg.

JB: Haare (Katzenberg hat eine Glatze).


ON: Jack Black.

JB: Glatze. Hast du gesehen, dass ergibt nicht mal einen Sinn, was ich gesagt habe. Ich brauche mehr Zeit für so was. Machen wir es nochmals.


ON: Ok. Dustin Hoffman.

JB: Liebe.


ON: Angelina Jolie.

JB: Bär.


ON: Seth Rogen.

JB: Hügel.


ON: Lucy Liu.

JB: Ohren.


ON: Gary Oldman.

JB: Tod.


ON: Jean-Claude van Damme.

JB: Gold.


ON: Jeffrey Katzenberg.

JB: (überlegt lange) Ich kann gerade nicht sagen, was ich denke.


ON: Jack Black.

JB: Steifer Penis (lacht laut). Lass uns bitte was anderes machen.


ON: Haben deine zwei Kinder deine Filme schon gesehen?

JB: Ja, das haben wir. Das ist das Schöne, wenn man für DreamWorks arbeitet. Man kann seine Kinder und deren Freunde zu Pre-Screenings mitnehmen.


ON: Nehmen dich deine Kinder (3-jährig und 5-jährig) ernst, wenn du ihnen was befiehlst?

JB: Ja, das tun sie. Aber wenn ich ihnen beibringen will, dass der Panda ihr Vater ist, schütteln sie immer nur den Kopf. Aber eines Tages werden sie das verstehen.


ON: Jeder macht heutzutage Superheldenfilme. Wenn du wählen könntest, welchen Superhelden würdest du gerne spielen?

JB: Antman. Der Mann, der sich auf Ameisengrösse verkleinern kann, aber immer noch seine menschlichen Kräfte brauchen konnte. Oder konnte er sich noch kleiner machen? Auf die Grösse eines Atoms vielleicht? Hmmm...


Kung Fu Panda 2 startet am Donnerstag 16. Juni 2011 in den Schweizer Kinos.

Quelle: OutNow.CH

16.06.2011 08:50 / crs


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