Goldener Leopard geht nach Mexiko

Parque Vía von Enrique Rivero wurde in Locarno zum besten Film gekürt.

Verdiente Auszeichnung als beste Darstellerin für Ilaria Occhini.

Verdiente Auszeichnung als beste Darstellerin für Ilaria Occhini.

Parque Vía von Enrique Rivero holt sich am Filmfestival in Locarno im Internationalen Wettbewerb den goldenen Leoparden für den besten Film. Die Erzählung über das monotone Leben eines einsamen Mannes in Mexiko City erhält damit ein Preisgeld von 90'000 Franken. Der mit 30'000 Franken dotierte Spezialpreis der Jury für den zweitbesten Film geht an die deutsch-polnische Produktion 33 szeny z zycia von Malgoska Szumowska. Weitere Auszeichnungen erhalten Denis Côté (Elle veut le chaos, beste Regie), Ilaria Occhini (Mar Nero, beste Darstellerin) und Tayanç Ayaydin (The Market - A Tale of Trade, bester Darsteller). Für Liu mang de sheng yan und Daytime Drinking gibt es eine besondere Erwähung.

Die Gewinner des wichtigsten Wettbewerbs am Festival del Film Locarno wurden von einer siebenköpfigen Jury ermittelt, der unter anderem der Schweizer Regisseur Dani Levy und der letzjährige Pardo-Gewinner Masahiro Kobayashi angehörten. Insgesamt wurden am Samstag in 13 verschiedenen Kategorien Ehrungen gesprochen.

Leoparden und Leopärdchen für die Schweiz

In der Kategorie "Cinéastes du présent" erhält mit La Forteresse von Fernand Melgar ein Schweizer Film den goldenen Leoparden. Der Dokumentarfilm zeigt verschiedene Facetten eines der fünf Empfangs- und Verfahrenszentren für Asylsuchende in der Schweiz auf. Das Selbstmorddrama März des Österreichers und Wahlschweizers Klaus Händl wird mit dem Leoparden für das beste Erstlingswerk ausgezeichnet. Im Schweizer Wettbewerb der "Léopards de demain" schliesslich gibt es einen Pardino d'oro für La Délogeuse von Julien Rouyet und einen Pardino d'argento für Un dia y nada von Lorenz Merz.

Kiddies bezirzen Piazza-Publikum

Der vom Pumblikum der Piazza Grande verliehene Prix du Public geht an Garth Jennings' sympathische Komödie Son of Rambow. Die britischen Buben setzten sich damit unter anderem gegen die Schweizer Romanze Marcello Marcello und das deutsche Bergsteigerdrama Nordwand durch. Der schräge isländische Hanf-Klamauk Skrapp út von Sólveig Anspach erhält den heuer zum ersten Mal verliehenen Variety Piazza Grande Award. Dessen Jury setzt sich aus Kritikern der amerikanischen Zeitschrift "Variety" zusammen.

Quelle: Festival del Film Locarno

16.08.2008 21:30 / rs


Artikel zum Thema

» Dossier: 61° Festival del film Locarno 2008

Links zum Thema:

» Alle Kategorien und Gewinner auf pardo.ch
» Das Locarno-Special bei OutNow.CH


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