Night at the Museum: Kahmunra Rises Again (2022)

Night at the Museum: Kahmunra Rises Again (2022)

Night at the Museum: Kahmunrah Rises Again
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  2. 77 Minuten

Filmkritik: Das Museum hat wieder geöffnet!

Disney+
Die besten Freunde!
Die besten Freunde! © Disney+

Larry Daley ist Nachtwächter im Natural History Museum in New York. Dort, wo in der Nacht die Ausstellungsstücke lebendig werden und Unfug anstellen, muss jemand für Recht und Ordnung sorgen. Nun aber kann Larry ein Museum in Japan übernehmen und schickt seinen Sohnemann Nick ins Rennen. Der kriegt zwar kaum etwas gebacken, kennt aber die verschiedenen Figuren wie Präsident Roosevelt, Jeanne d'Arc oder den grossen Dinosaurier Rex bestens. Deswegen sollte dieses Engagement über den Sommer eigentlich keine Probleme verursachen, oder?

Doch im Kellergschoss tut sich Böses. Der ägyptische Pharao Kahmunra erhebt sich und will mit seiner goldenen Tafel die Armee der Untoten reaktivieren und die Weltherrschaft an sich reissen. Dafür holt er sich Unterstützung in Form des Chaosgottes Seth und macht sich mittels Magie auf ins alte Ägypten. Um die Katastrophe zu verhindern, müssen ihm Nick Daley und seine Ausstellungsfreunde an die Fersen heften und ihr Leben riskieren.

Night at the Museum: Kahmunra rises again dauert knapp 75 Minuten und liefert kindgerechten, aber leider recht harmlosen Spass, der vor allem auf jüngere Zuschauer zielt. Das klappt ansprechend, lässt aber leider Frechheiten vermissen, die in der Realfassung öfters vorgetragen wurden. Was nicht ist, kann ja noch werden, denn wir dürfen wohl davon ausgehen, dass Night at the Museum: Kahmunra rises again nicht der letzte Teil dieser Filmreihe sein dürfte.

Lustig war es, als 2006 Ben Stiller als Nachtwächter in Night at the Museum lebendig gewordenen Ausstellungsstücken rumschlagen musste. Mit Night at the Museum: Battle of the Smithsonian und Night at the Museum: Secret of the Tomb wurden zwei Fortsetzungen produziert, die zwar inhaltlich nicht mehr ganz so frisch daherkamen, aber an den Kassen trotzdem noch genügend Geld einspielen konnten. Danach war Ruhe im Museum. Bis man jetzt eine Animationskomödie für die Fans veröffentlicht, die als Night at the Museum: Kahmunra rises again aber auf ein deutlich jüngeres Publikum zielt.

Im Mittelpunkt steht ein Jungspund, der zwar seine Kindheit in diesem speziellen Museum verbracht hat, aber sonst nicht wirklich viel auf die Reihe kriegt. Mit den vielen Freunden (ja, auch der Ohrfeigen verteilende Affe ist mit von der Partie) wird er nun in ein Abenteuer gezogen, das nicht nur brandgefährlich ist, sondern ihm auch die Gelegenheit bietet, sein Selbstvertrauen zu stärken. Die bunt zusammengewürfelte Gruppe mit Kämpferinnen, Neanderthaler, einem ehemaligen Präsidenten und sonstigen Figuren passt wunderbar zusammen und bekommt jede Menge Platz, um den sprichwörtlichen Affen zu machen. Zwar sind die Witze eher zahm, aber ein paar gelungene Slapstickmomente bieten die Figuren trotzdem.

Leider hat Night at the Museum: Kahmunra rises again einen recht schwachen Bad Guy zu bieten, der mehr Gewicht auf Witz und Gestolpere setzt als auf eine richtige Bedrohung. Immerhin hat man ihm mit dem kleinen Chaosgott die beste Figur des Films an die Seite gestellt. «Seth» macht Spass und wir hätten gerne noch mehr von ihm gesehen.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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