Lord of the Rings: The Rings of Power (2022)

Lord of the Rings: The Rings of Power (2022 / Serie)

Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht
Darsteller
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Genre
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Produktion
2022
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Teaser Englisch, 01:00

Klein, aber oho! So sind die ersten beiden Folgen von «Willow»

Disney+

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The Lord of the Rings: The Rings of Power

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db

Rings of Power erinnert an Produktionen wie Netflix Resident Evil, die Obi-Wan Kenobi Serie oder die Star Trek Reboots, bei denen eine IP mit einer etablierten Fanbase eingekauft wird und dann das Produkt derart verändert wird, dass das letztendlich gebotene Endresultat nur noch in Namen mit dem original oder der Vorlage zu tun hat.

«Rings of Power» heisst «based on Tolkien» und das ist äusserst gewagt. Die meisten Figuren sind erfunden oder die welche bereits existieren, wurden derart entfremdet, dass man sie kaum noch erkennt. Hauptfigur Galadriel hätten sie genauso gut «Karen» nennen können, denn weder was sie tut noch wo sie ist, findet sich in der Vorlage. Dass sie die «totally not Hobbits» reinschreiben (und ihnen soviel Zeit zugesehen), ist dabei genauso fraglich wie viele der visuellen Entscheidungen oder Rollenbesetzungen. Während Elrond mit kurzen Haaren gewöhnungsbedürftig ist, haben sie beim Casting scheinbar vergessen, dass Worldbuilding mit Logik beginnt. Game of Thrones ist dabei ein gutes Beispiel - wo man mit einem Blick sah, woher eine Person herkommt, da man sie geographisch in Westeros zuteilen konnte.

Von der Handlung her kann man die 8 Episoden auf eine Briefmarke passen. Alles wirkt enorm langgezogen und gleichzeitig versagen sie kläglich, die Figuren soweit sympathisch zu machen, dass man sich für sie interessiert. Bei Elrond / Durin können sie nach 6 Episoden ansatzweise die Legolas / Gimli Dynamik etablieren, aber das ist eine der sehr wenigen Momente wo man sich annähernd mit den Figuren anfreundet. Galadriel pusht dabei den Handlungsstrang vorwärts, welcher noch am ehesten mit der originalen Timeline in Verbindung steht und ist dabei eine Masterclass wie man weder eine Figur schreibt, noch wie man sie spielt. Anstatt mehrere Völker zu etablieren, welche organisch in einem gemeinsamen Ziel zusammenkommen, wird Galadriel als Vorschlaghammer benutzt um die verschiedenen Personen durch die Handlung zu würgen. Dabei hätte sich hier die Sauron Bedrohung sehr gut angeboten. Letztendlich können sie zwar die Bullet-Points erfüllen, um den grossen Krieg zwischen Elben und Sauron anzustossen, aber der Weg dahin ist steinig und gespickt mit grässlichen Dialogen.

Zudem ist noch interessant, dass trotz all dem Bashing von Peter Jacksons Trilogie, die Showrunners Patrick McKay und John D. Payne erstaunlich viele Member Berries eingebaut haben, welche von 1:1 kopierten Dialogen bis hin zu ganzen Szenen reichen.

«Attention to details» ist auch etwas, was den Shorwrunners abhanden gekommen ist. Distanzen auf der Karte werden dabei genauso ignoriert (Figuren teleportieren innert Minuten über den halben Kontinent) wie Kontiunität innerhalb der Episoden. Solche und viele andere Details zeigen die Unerfahrenheit der Showrunner und beginnen - je mehr sie auftauchen - zu stören.

Fazit: Rings of Power Season 1 ist primär schlechte Fanfiction mit grausamen Dialogen, einer Handlung welche im Schneckentempo vorankriecht und sich nur tangential bemüht die Geschichte zu erzählen, auf denen sie basieren sollte. Mehr als ein «nice try, bad result» gibt es für die erste Staffel nicht. Hier ist einiges falsch gelaufen und noch mehr wurde falsch priorisiert. Mal schauen ob sie aus ihren Fehlern lernen und sich mehr an der Vorlage annähern - die Ereignisse welche nun kommen würden, bieten sich letztendlich an - oder ob sie das fortsetzen, was sie angefangen haben.

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