Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules (2022)

Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules (2022)

Greg's Tagebuch 2: Gibt's Probleme?
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  3. 74 Minuten

Filmkritik: Rock on!

Disney+
Eis, zwei, drüü!
Eis, zwei, drüü! © Disney+

Der ängstliche Greg wird mit der Situation konfrontiert, dass seine Eltern übers Wochenende wegfahren und das Haus Greg und seinem Bruder Rodrick überlassen. Dieser Schlingel hat dementsprechend gute Ideen für eine Party, von welcher Mum und Dad niemals was erfahren dürfen. Also lässt er Greg für sich arbeiten und schliesst ihn dann ins Bad ein. Da aber Greg selbst Fotos der Feier durchs Schlüsselloch macht, hat der kleine Bruder den Grossen bald in der Hand und fordert Gegengeschäfte.

Bruderliebe wird vorgelebt.
Bruderliebe wird vorgelebt. © Disney+

Da aber Rodrick keine Kohle bieten kann, will er seinem kleinen Bruder Lebensweisheiten andrehen. Dass dieses Geschäft natürlich nicht erfüllend sein kann, wird dann klar, als für die kommende Talentshow plötzlich Drummer Rodrick bei seiner Band «Loded Diper» (Volle Windel) in Ungnade fällt und ausgerechnet Greg seinen Platz übernehmen soll. Das kann einfach nicht gut enden.

Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules macht Spass, hat ein paar recht lustige Momente und ist natürlich vor allem für Fans der Romanreihe einen Blick wert. Die Animationen sind einfach gehalten, einzelne Figuren (Klein-Manny) hätten aber mehr Screentime verdient. Die Moral von der Geschichte ist wie zu erwarten einfach und passt. Nicht mehr ganz so witzig wie Teil Eins, aber trotzdem okay.

Jeff Kinney ist mit seiner Buchreihe rund um Greg Heffley zu Ehre, Ruhm und viel Geld gekommen. Nach einer Reihe von eher dürftigen Realverfilmungen hat man 2021 mit der Animationsfassung von Diary of a Wimpy Kid im Streaming einen kleinen Hit gelandet. Der Zeichenstil gleicht demjenigen, den wir in den Büchern sehen, der Humor ist massentauglich und deshalb folgt nun mit Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules die erwartete Fortsetzung. Basierend auf dem zweiten Buch lernen wir hier vor allem die spezielle Beziehung von Greg zu seinem Bruder etwas näher kennen.

Wie schon Diary of a Wimpy Kid hat auch das Sequel Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules eine knackige Laufdauer von knapp 75 Minuten. Das gibt den kleinen Geschichten, die sich zu einem ganzen Film kombinieren, genügend Zeit und so sind wir nicht nur im Proberaum der Rockband, sondern auch in der Schule und im Altersheim. Überall ereignen sich kurze Episoden, die mitgenommen werden und am Ende einen passablen und angenehm unterhaltenden Film ergeben.

Natürlich hat Diary of a Wimpy Kid: Rodrick Rules eine Message, die uns die Filmemacher auf den Weg geben wollen. Denn Greg und Rodrick spielen schon fiese Spiele miteinander, halten aber natürlich zusammen, wenn es drauf ankommt. Und damit widerspiegeln sie wohl viele Geschwisterbeziehungen und halten den Daumen drauf, dass Familie das Wichtigste ist, was es zu schützen und pflegen gilt.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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