Zilla (2021)

Zilla Leutenegger ist eine der erfolgreichsten und medial vielfältigsten schweizerischen Künstlerinnen. Im Frühsommer 2021 widmete ihr das Bündner Kunstmuseum Chur eine Mid-Career-Retrospektive. Während dreier Jahren begleitete der Filmemacher Iwan Schumacher die Künstlerin mit der Kamera. Der Film fokussiert auf die Entstehung von drei Kunstwerken der Churer Ausstellung: Zwei Pianos aus dem Flügelfriedhof, die für Papa und Mama stehen, ein unendlich langer Gang und der Schatten eines Silberrücken namens ZillaGorilla. Diese Arbeiten bilden die Ausgangspunkte für Streifzüge durch das Leben und Werk von Zilla Leutenegger. Dabei stellt Schumacher Fragen wie: Welche Rolle spielen Erinnerungen und Autobiographisches in ihrer Arbeit? Wie werden diese in den Kunstwerken transformiert? Was hat es mit der Doppelgänger-Figur "Zilla" auf sich, die in ihren Zeichnungen und Videos immer wieder auftaucht? Welche Rolle spielt das Frau-sein für sie als Künstlerin - oder eben nicht? Und nicht zuletzt: Was heisst es, Kunst zu produzieren in Zeiten von Corona? Der Film zeichnet ein sehr gegenwärtiges Bild davon, was es heisst heute Künstlerin zu sein, jenseits aller romantischen Künstlerklischees. [Schumacher & Frey GmbH]

Regie
Genre
Laufzeit
62 Minuten
Produktion
2021
Kinostart
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Trailer Schweizerdeutsch, 01:16