The Boss Baby: Family Business (2021)

The Boss Baby: Family Business (2021)

Boss Baby - Schluss mit Kindergarten
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  2. 107 Minuten

Filmkritik: Let's do the Time Warp again!

Agent ist einsatzbereit!
Agent ist einsatzbereit! © Universal Pictures International Switzerland. All Rights Reserved.

Tim (Stimme von James Marsden) ist inzwischen selbst Vater von zwei niedlichen Mädchen. Tabitha (Stimme von Ariana Greenblatt) ist hochintelligent und besucht eine entsprechende Schule, die von Dr. Armstrong (Stimme von Jeff Goldblum) geführt wird. Die kleine Tina (Stimme von Amy Sedaris) hingegen ist ein Sonnenschein und enthüllt eines Tages, dass sie eine Agentin der Baby-Corp ist, welche die Schule von Dr. Armstrong im Visier hat. Dort soll es nicht mit rechten Dingen zu- und hergehen.

Jetzt aber nix wie weg!
Jetzt aber nix wie weg! © Universal Pictures International Switzerland. All Rights Reserved.

Ted (Stimme von Alex Baldwin), das «Original»-Boss-Baby, ist über die Jahre zum erfolgreichen Geschäftsmann geworden, der zwar Kohle wie Heu hat, aber den Kontakt zu seiner Familie nur noch sporadisch pflegt. Nun wird er aber ins Boot geholt. Mittels eines Zaubertranks werden er und Bruder Tim verjüngt, um den Auftrag übernehmen zu können, diese spezielle Schule, die Tabitha besucht, zu unterwandern und den üblen Professor zu entlarven. Doch erstens müssen sich die Brüder erst wieder aneinander gewöhnen und zweitens hat dieser Professor selber so einige Tricks auf Lager, welche die Operation in Gefahr bringen.

The Boss Baby: Family Business hat dieselben Stärken, die schon in The Boss Baby gezogen haben. Sobald die Macher versuchen, die lahme Story in den Film zu drücken, verfällt der Unterhaltungswert leider. Vielleicht hätte man Baldwin als Baby einfach mal laufen lassen sollen - der Kerl ist wirklich spassig.

Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über einer halben Milliarde Dollar war The Boss Baby 2017 ein grosser Erfolg in den Kinos. Um die Produktionszeit bis zur Fortsetzung überbrücken zu können, wurde anschliessend eine TV-Serie produziert, die aber nie an den Unterhaltungswert des Films herankam. Nun aber ist die Fortsetzung da, und mit The Boss Baby: Family Business schlägt man in die gleiche Kerbe wie beim Original. Denn was einmal funktioniert hat, dürfte auch ein zweites Mal klappen, oder?

Die Story braucht ein bisschen, bis sie ins Rollen kommt, denn der «erwachsene» Ted ist nicht lustig. Mit dem Auftauchen des Zaubertranks und der Verwandlung zurück ins Baby-Alter geht aber die Post wirklich gut ab. Die Witze sitzen, genügend Action wird geboten und bis zu dem Zeitpunkt, zu dem man die grosse Geschichte doch noch reindrücken will, läuft alles paletti. Danach flacht der Spass sicht- und fühlbar ab, wobei man natürlich stets darauf bedacht ist, ein richtiges Happy-End zu erreichen, damit auch alle Zuschauer glücklich und zufrieden den Abschluss geniessen.

Schön aber, dass die Figuren wiederum von den aus dem ersten Teil bekannten Stimmen gesprochen werden. So macht Alec Baldwin erneut als Baby grossen Spass, während James Marsden die etwas «vernünftigere» Rolle geben muss. Jeff Goldblum ist als Professor hörbar mit Freude dabei, muss aber damit leben, dass man seinem Charakter schon bald in der Geschichte den Zahn zieht. Dadurch wird er zum durchschnittlichen Baddie, dem man dann doch nicht wirklich böse sein kann.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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