Blood Brothers: Malcolm X & Muhammad Ali (2021)

Blood Brothers: Malcolm X & Muhammad Ali (2021)

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  2. 95 Minuten

Filmkritik: Die Geschichte einer besonderen Freundschaft

Netflix
Malcolm X und sein Blutsbruder Muhammad Ali
Malcolm X und sein Blutsbruder Muhammad Ali © Netflix

Sie waren zwei Protagonisten der afroamerikanischen Bewegung im Kampf gegen den Rassismus: der Boxer Muhammad Ali (gebürtig Cassius Marcellus Clay) und der Menschenrechtsaktivist Malcolm X. Die beiden verband eine wunderbare Freundschaft, die leider von kurzer Dauer war. Der Dokumentarfilm beruht auf dem Buch «Blood Brothers: The Fatal Friendship Between Muhammad Ali and Malcolm X» von Randy Roberts und Johnny Smith. Ebenfalls arbeitet der Film mit Archivmaterial, das noch niemals zuvor veröffentlicht worden ist. Unter den Interviewten sind zudem Angehörige wie Alis jüngerer Bruder Rahman Ali und Malcolm X' Tochter Ilyasah Shabazz.

Wer die Geschichte noch nicht kennt, fragt sich gleich zu Beginn, weshalb diese so starke Freundschaft zerbrochen ist. Auch die Interviews mit Angehörigen, Freunden, Fotos, Aufnahmen, Zeitungsartikel und persönliche Dokumente, Alis Autobiographie sowie die Kameraführung verleihen dem Dokumentarfilm eine Dynamik, welche äusserst gelungen ist. Zwar hätte Blood Brothers: Malcolm X & Muhammad Ali ruhig etwas mehr in die Tiefe gehen können - rundum ist es aber ein gelungener Dokumentarfilm über die komplexe Freundschaft zwischen den beiden Männern.

Pearl-Lydia Nebah [pea]

Pearl ist seit 2019 bei OutNow. Weil sie der Realität noch nicht ganz traut, vertreibt sie sich ihre Zeit lieber in der Welt der Fiktion. Dabei verschlingt sie Storys in so ziemlich allen Formen - sei es nun ein historisches Drama, ein japanisches Otome-Game oder der mehrstündige Fantasy-Film.

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