Who You Gonna Call? (2020)

Who You Gonna Call? (2020)

Filmkritik: Who? Who? Who? Who?

16. Zurich Film Festival 2020
Busting makes him feel good: Ray Parker Jr.
Busting makes him feel good: Ray Parker Jr. © Zurich Film Festival

Auf die Frage «Who You Gonna Call?» kommt auf der ganzen Welt dieselbe Antwort. Das Titelthema von Ghostbusters stürme 1984 die Charts und wurde zum meistverkauften Song des Jahres. Hinter dem Hit steht Ray Parker Jr. aus Detroit. Er wuchs inmitten der Motown-Bewegung auf, die die Popmusik der Sechziger revolutionierte.

Bereits mit 17 Jahren spielte er in renommierten Bands und schrieb eigene Songs, die sich in den USA millionenfach verkauften. Bis er einen Anruf von Ivan Reitman, Regisseur von Ghostbusters, erhielt, mit der Bitte, einen Titelsong zu schreiben. Dieses Werk machte ihn weltweit berühmt.

Who You Gonna Call ist eine kurzweilige Doku über einen sympathischen Mann und sein Leben. Zwar sind nur etwa die letzten 20 Minuten dem Ghostbusters-Song gewidmet, doch auch der Rest unterhält solide, vor allem dank dem Charisma von Parker Jr. Weil das Erzähltempo aber wahnsinnig schnell und teilweise gar überhastet ist, scheinen einige Informationen zu fehlen und es bleiben nur einige Fun Facts. So zum Beispiel, dass Parker Jr. Angst im Dunkeln hat - und dies obwohl er im Song prominent «I ain't 'fraid of no ghosts» singt.

Nicolas Nater [nna]

Nicolas schreibt seit 2013 für OutNow. Er moderiert seit 2017 zusammen mit Marco Albini den OutCast. Ausser für Geisterbahn-Horrorfilme, überlange Dramen und Souls-Games ist er filmisch wie spielerisch für ziemlich alles zu haben. Ihm wird aber regelmässig vorgeworfen, er hätte nichts gesehen.

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